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  • 27. September 2023 - 00:02:48
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Autor Thema: Regelsuche - Berichte aus der Praxis  (Gelesen 7414 mal)

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newood

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #30 am: 20. Februar 2023 - 08:40:39 »

... auch ich habe hier mitgelesen und danke Dir fĂŒr die Bereitstellung der Erfahrungsberichte !

Ich möchte mich dem Forumsteilnehmer "Sebastian" anschließen und "One Hour Wargames" von Neil Thomas empfehlen !

Der Regelmechanismus ist simpel und griffig, jeder begreift die Nummer in weniger als zehn Minuten. Ich spiele regelmĂ€ĂŸig mit Spielmaterial in 15mm  auf 60 x 60 cm, aber auch mit Spielmaterial in 20mm auf 90 x 90cm.

Die minimalistischen Regeln halten was sie versprechen , eine Schlacht mit rund sechs bis acht Einheiten dauert selten lÀnger als rund sechzig Minuten.

Auch wenn die Nummer auf den ersten Blick zu einfach und zu simpel aussieht, ist doch eine Menge drin und wer nicht aufpasst kommt schnell zum Ende.
 
Das Regelbuch kostet unter 25,-- Euro, beinhaltet die Basisregeln mit denen Schlachten in den Epochen Antike, Dark Age, Medieval, Pike & Shot, Horse & Musket, ACW, Rife & Sabre und Machine Age gespielt werden kann, gleichfalls enthĂ€lt das Buch rund dreißig Szenarien die es in sich haben.

NatĂŒrlich hat auch dieses Regelwerk diverse Schwachpunkte bzw. Bereiche die unklar bzw. gar nicht geregelt sind.

Im Regelbuch findet sich nichts zum Setting "Fantasy", aber wenn Du mal auf Facebook auf "One Hour Wargames" klickst, kannst Du sehen was geht und findest auch VorschlĂ€ge die Spieler hierfĂŒr zur VerfĂŒgung gestellt haben.

Bin gespannt wie es weitergeht und werde weiter interessiert mitlesen...

mfg
micha / newood / mr. papertigers
20.02.2023


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felixs

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #31 am: 20. Februar 2023 - 09:51:38 »

Liest sich interessant und ist bei Gelegenheit sicher einen Blick wert. Ist in diesem Kontext aber erstmal außen vor; erstmal möchte ich einen Überblick ĂŒber die Optionen bei den fertigen Regeln.
Wenn da nichts bei rauskommt, dann geht es an die Frage, ob man irgendwas anpassen möchte oder ob ich halt doch selbt was schreibe. Habe eine ganze Menge EntwĂŒrfe in der Schublade und wĂŒrde behaupten, dass es nicht schwer wĂ€re, relativ zĂŒgig etwas spielbares und halbwegs passendes daraus zu basteln. Was ich meine: Basteln kann ich selbst und ich denke auch, da auf einem Stand zu sein, bei dem ich keine grĂ¶ĂŸere Hilfestellung brauche. Inspirationen sind natĂŒrlich immer willkommen.

Ich denke, man kann das ungefÀhr so zusammenfassen:
1) Am besten und einfachsten: Fertig benutzbares Regelwerk ohne Anpassungen. Beispiel: HotT, DBA 3 (FĂ€llt halt raus, weil mein Mitspieler das nicht mag).
2) Kleinere Anpassungen (BasengrĂ¶ĂŸe, Maßeinheiten etc.). Beispiel: Kings of War.
3) GrĂ¶ĂŸere Anpassungen (Hausregeln, KlĂ€rung einiger unklarer Regelteile). Beispiel: Fantastic Battles.
4) Große Anpassungen (Regelpassagen komplett Ă€ndern, massive Hausregeln zwecks Spielbarkeit, ggfs. Fantasy-Zusatzbaukasten fĂŒr ein bestehendes historisches Regelwerk schreiben). Beispiel: Fantasy-Zusatzregeln fĂŒr Impetus, fĂŒr Hail Cesar, oder fĂŒr Art de la Guerre (jetzt mal drei Beispiele von historischen Regelwerken, die ich fĂŒr recht geeignet halten wĂŒrde). One Hour Wargames (vermute ich).
4) Am aufwendigsten: Komplett selbst schreiben.
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vodnik

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #32 am: 20. Februar 2023 - 11:35:22 »

...ich denke ADG ist sicher einen Versuch wert. Bei Verwendung von 15ern ist die Spielplatte 80X120cm. Mit der Zeit hat man auch die optimalen GelĂ€ndeteile und kann diese auch nĂŒtzlich einsetzen. Mit genĂŒgend Spielpraxis ist eine Partie in 2 Stunden entschieden. Triumph ist noch ein Bisschen schneller. Leider sind die Armeelisten nur online zu haben und etwa so ausfĂŒhrlich beschrieben wie ein Fahrplan. Leider werden sie manchmal von den AmiAutoren ohne Vorwarnung abgeĂ€ndert. Mir dem Kauf der ADG-Regeln hast du auch alle Armeelisten mit einer kurzen Beschreibung. Mehr Infos zu den Regeln findest du auf meiner HP...
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...DBX-Regeln zum \'Runterladen: DBA2:2 + so... noch mehr: R19 fur\'s 19. Jahrhundert + andere Regeln...

felixs

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #33 am: 20. Februar 2023 - 12:46:47 »

...ich denke ADG ist sicher einen Versuch wert. Bei Verwendung von 15ern ist die Spielplatte 80X120cm.

Die Variante mit 100 Punkten dĂŒrfte mit einem noch kleineren Feld zurechtkommen?

Ansonsten hat mir das Spiel vom Lesen her schon immer gut gefallen. Und ich habe auch vage positive Erinnerungen an ein paar kleine Versuche damit (zwar historisch, aber das ist ja kein Problem).

Gekauft habe ich die neue Version von AdlG sowieso. Bin neugierig. (Braucht jemand die "alte" Ausgabe in englisch? Die ist jetzt abzugeben...)
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vodnik

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #34 am: 20. Februar 2023 - 14:48:54 »

...ich habe jetzt gemerkt, das wir hier im phantastischen GelĂ€nde stecken, macht aber nichts. Ich habe mir gar nie ĂŒberlgt ADG nur mit 100 Punkten zu versuchen. Ich habe frĂŒher DBM gespielt, den VorlĂ€ufer von DBMM mit 400APs auf 180x120cm mit etwa 60 bis 80 Elementen. So eine Partie dauert etwa 3,5 Stunden. Hin und wieder haben wir nur amerikanische Armeen zugelassen; Inkas oder Azteken. Zugunsten Triumph habe ich aufgehört DBA zu spielen DBA3 habe ich nie gespielt. Aber von DBA gibt es auch eine grössere Variante; BBDBA oder big battle DBA mit 3 12-Element Armeen pro Seite. So können auch 3 Spieler ein gegnerisches Team bekĂ€mpfen...
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khr

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #35 am: 21. Februar 2023 - 07:59:43 »

Zum Thema MIghty Armies:
 
Ich kenne die Regeln, habe die frĂŒher auch mal angespielt und dann aussortiert. Die bieten leider wirklich erheblich zu wenig Substanz; dabei auch noch ein recht ungĂŒnstiges VerhĂ€ltnis von Dauer (etwas schneller als HotT, aber nicht erheblich) zu Tiefe (erheblich unter allem, was hier bisher besprochen wurde).

 
Da bin bin ich jetzt ĂŒber die Begriffe Substanz und Tiefe gestolpert. Nicht in Bezug auf diese speziellen Regeln, sondern mit der Frage, was Du damit meinst. Ich sehe die Begriffe in Spielediskussionen, aber habe keine rechte Vorstellung davon, was sie Bedeuten. Geht es Dir um die Detaillierung (z.B.viele verschiedene Truppentypen), um die Möglichkeit, Manöver langfristig anzulegen (wie beim Schach), oder noch etwas anderes?
 
Eine KlÀrung, was Du damit meinst, könnte anderen helfen, passendere VorschlÀge zu machen.

Viele GrĂŒĂŸe
Karl Heinz
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felixs

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #36 am: 21. Februar 2023 - 08:59:15 »

Insgesamt geht es mir hier vor allem darum, praktische Erfahrungen mit den von uns ausprobierten Regeln zu beschreiben. Dabei spielen, der Sache nach, subjektive Faktoren oft eine große Rolle.
Wenn ein Regelwerk (vorerst) verworfen wird, dann versuche ich das zu erklĂ€ren; wobei subjektive Faktoren (reichlich), objektive Faktoren (hoffentlich auch) und - gerade bei Sachen, die ich lĂ€nger nicht in der Hand hatte - auch die ErinnerungsfĂ€higkeit eine Rolle spielt. Insofern ist natĂŒrlich alles, was ich hier schreibe, vom Leser nach eigenem Ermessen nachzusalzen.

Da bin bin ich jetzt ĂŒber die Begriffe Substanz und Tiefe gestolpert. Nicht in Bezug auf diese speziellen Regeln, sondern mit der Frage, was Du damit meinst. Ich sehe die Begriffe in Spielediskussionen, aber habe keine rechte Vorstellung davon, was sie Bedeuten. Geht es Dir um die Detaillierung (z.B.viele verschiedene Truppentypen), um die Möglichkeit, Manöver langfristig anzulegen (wie beim Schach), oder noch etwas anderes?
 
Eine KlÀrung, was Du damit meinst, könnte anderen helfen, passendere VorschlÀge zu machen.

Ja, das sind schwammige Begriffe, die ich nicht sauber verwende und auch nicht sauber definieren kann (bzw. könnte ich vielleicht, aber nur prÀskriptiv und nicht deskriptiv). Und gewiss ist da auch eine Portion SubjektivitÀt drin.
Ich meine in diesem Zusammenhang damit einerseits die regelseitige Möglichkeit, deutlich unterschiedliche Arten von Armeen aufzustellen. Ein positives Beispiel wÀren z.B. die DBx-Spiele, mit den Stein-Schere-Papier-Einheiten und deren deutlich unterschiedlichem Verhalten im GelÀnde und in taktischen Situationen (Mehrfachbewegungen etc.)
Andererseits meine ich die Darstellung von GelÀnde, Manövern, Kommandostruktur etc. in den Regeln und die strategischen und taktischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Positiv ist es, wenn die Kommandostruktur Dilemmata bereithÀlt, welche der Spieler irgendwie lösen muss (DBx mit den PIPs ist wieder ein sehr gutes Beispiel).
Dazu kommt irgendwo noch das (ziemlich subjektive) "GefĂŒhl", ob die verschiedenen Aspekte des Spiels im "richtigen" Detailgrad dargestellt sind und die relativ "richtige" Wichtigkeit haben.

Ich wĂŒrde es vorziehen, wenn wir hieraus keine Diskussion ĂŒber Grundprinzipien des Regeldesigns anfangen, bzw. wenn wir dafĂŒr eine separate Diskussion aufmachen, wenn Bedarf besteht.
« Letzte Änderung: 21. Februar 2023 - 10:48:43 von felixs »
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khr

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #37 am: 22. Februar 2023 - 10:56:39 »

Es war auch nicht meine Absicht, eine Grundsatzdiskussion ĂŒber Regelprinzipien loszutreten.
 
Aber diese ErklÀrung sollte helfen, Deine Suche besser zu definieren.
 
Zum Beispiel dĂŒrfte damit "One Hour Wargames" ausscheiden. Was ich bisher davon gesehen, ist sehr schlicht - ohne dass es, per se, schlechte Regeln sind.
 
Viele GrĂŒĂŸe
Karl Heinz
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felixs

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #38 am: 22. Februar 2023 - 11:36:19 »

Zum Beispiel dĂŒrfte damit "One Hour Wargames" ausscheiden. Was ich bisher davon gesehen, ist sehr schlicht - ohne dass es, per se, schlechte Regeln sind.

Ja, das ist ohnehin ein wichtiger Punkt: Nur weil die Sachen fĂŒr die eigenen Zwecke nicht taugen, sind sie nicht schlecht. Diese Feststellung ist mir auch wichtig  :)
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felixs

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #39 am: 23. Februar 2023 - 23:38:28 »

Nochmal Fantastic Battles.
Die Probleme bleiben, das Punktesystem macht Schwierigkeiten, die Zufallsereignisse sind leider nicht besonders gut durchdacht. Die ganze Spielbalance ist nicht besonders gut; es ist sehr leicht, ĂŒbermĂ€chtige Kombinationen zu finden. Außerdem spielt es sich auch nicht gerade zĂŒgig. Wir haben 800 Punkte gespielt (750-1000 ist die "normale" SpielgrĂ¶ĂŸe) und das hat fast drei Stunden gedauert, trotz einiger Handwedelei. Ich glaube nicht, dass man mit besserer Vertrautheit mit dem Spiel viel schneller wird.

Ich habe oben in der Beschreibung einiges ergĂ€nzt und eine Korrektur eingefĂŒgt.

Als nĂ€chstes wird es L'Art de la Guerre geben, erstmal ohne irgendwelche Anpassungen fĂŒr Fantasy.
« Letzte Änderung: 24. Februar 2023 - 22:52:01 von felixs »
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felixs

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #40 am: 01. MĂ€rz 2023 - 23:24:32 »

Heute dann L'Art de la Guerre.
Leider ist es nicht so gut gelaufen. Meinem Mitspieler hat es nicht gefallen. Mehr dazu oben im Eingangsbeitrag.
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Thomas Kluchert

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #41 am: 02. MĂ€rz 2023 - 14:58:52 »

Ich oute mich auch mal als interessierte Mitleser. Nach dem neuen Bericht beschleicht mich immer mehr das GefĂŒhl, dass nicht die Regelsysteme das Problem sind, sondern dein Mitspieler  ;D

Oder um es passender auszudrĂŒcken: eure Ansichten, was ein gutes Spiel ausmacht, scheinen recht unterschiedlich zu sein. Deswegen werdet ihr wahrscheinlich auch kein Spiel finden, dass die gestellten Anforderungen fĂŒr euch beide befriedrigend erfĂŒllt. Ist zumindest mein Eindruck nach deinen bisherungen Berichten.

Dennoch viel Erfolg bei der weiteren Suche!
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felixs

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #42 am: 02. MĂ€rz 2023 - 15:17:57 »

Ich oute mich auch mal als interessierte Mitleser. Nach dem neuen Bericht beschleicht mich immer mehr das GefĂŒhl, dass nicht die Regelsysteme das Problem sind, sondern dein Mitspieler  ;D

Oder um es passender auszudrĂŒcken: eure Ansichten, was ein gutes Spiel ausmacht, scheinen recht unterschiedlich zu sein. Deswegen werdet ihr wahrscheinlich auch kein Spiel finden, dass die gestellten Anforderungen fĂŒr euch beide befriedrigend erfĂŒllt. Ist zumindest mein Eindruck nach deinen bisherungen Berichten.

Dennoch viel Erfolg bei der weiteren Suche!

Oder ich bin das Problem  ;)

Ja, es hat sich herausgestellt, dass die Ansichten da teilweise etwas weiter auseinander liegen, als ich erwartet hatte. Insbesondere bezĂŒglich der Geometrie. Er fand AdlG quasi wie DBA. Das finde ich nicht - aber ich habe auch nichts gegen DBA. Kann schon verstehen, dass man umfangreiche und ziemlich genaue Regeln fĂŒr geometrische Probleme anstrengend findet. Allerdings sehe ich als Alternative eigentlich nur Regeln, die entweder extrem simpel gestrickt sind und entsprechend wenig Möglichkeiten bieten, oder halt Regeln mit massig Handwedelei wegen RegellĂŒcken. Zweiteres funktioniert besser oder schlechter, je nachdem mit wem man spielt und ob man einen gemeinsamen Horizont bezĂŒglich "was halt passieren wĂŒrde" hat.
Der Aspekt des Wettstreits ist das, was mich an Zinnfigurenspielen am wenigsten interessiert und oft sogar ein wenig nervt. Meine Konsequenz daraus ist, dass ich lieber klare Regeln haben möchte, bei denen weniger Potential fĂŒr geschicktes LĂŒckenfinden und fĂŒr Handwedeln-wir-das-so-(weil-mir-das-gerade-passt) zu finden ist.

Trotzdem wird es am Ende wohl ein Ergebnis geben, weil ich mich notfalls dann halt danach richten werde, was er spielen möchte. Das ist besser, als nicht zu spielen. Und so richtig missfallen haben mir eigentlich nur Sword and Spear und Knights and Knaves. Letzteres eigentlich auch nur wegen des undurchdringlichen Regelwerks.

Und im "schlimmsten" Fall ist halt eine recht umfangreiche Liste von (ziemlich kritischen) Betrachtungen einiger weniger bekannter Fantasy-Spielsysteme zustande gekommen. Schadet ja auch nichts  :)
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felixs

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #43 am: 06. MĂ€rz 2023 - 12:02:48 »

Mayhem ist aus meiner Liste potentiell zu testender Systeme rausgeflogen. Ich habe nochmal ein wenig darin gelesen und bin sicher, dass das fĂŒr mich nicht funktioniert. Die Terminologie ist bestenfalls als etwas nachlĂ€ssig zu bezeichnen. "Völlig undurchdacht" trifft es aber auch. Was fĂŒr mich dann den Ausschlag gegeben hat, sind Bewegungen als "group". Es wird aber nirgends definiert, was eine solche group ausmacht. Solche Dinge ziehen sich durch die Regeln.
FĂŒr mich funktioniert sowas nicht - der Aufwand, den solche Regeln dann bedeuten und die Verzettelung mit den Hausregeln, die man dafĂŒr braucht, damit irgendwie doch spielen zu können, kosten mehr Nerven und Aufwand als selbst etwas zu schreiben.
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chris6

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Re: Regelsuche - Berichte aus der Praxis
« Antwort #44 am: 06. MĂ€rz 2023 - 18:19:28 »

[quote author=Thomas Kluchert link=topic=26812.msg318815#msg318815 date=1677765532

Der Aspekt des Wettstreits ist das, was mich an Zinnfigurenspielen am wenigsten interessiert und oft sogar ein wenig nervt. Meine Konsequenz daraus ist, dass ich lieber klare Regeln haben möchte, bei denen weniger Potential fĂŒr geschicktes LĂŒckenfinden und fĂŒr Handwedeln-wir-das-so-(weil-mir-das-gerade-passt) zu finden ist.


Das geht mir genauso und die Folge fĂŒr meinen Spielpartner und mich war, daß wir jetzt immer auf der gleichen Seite spielen. Also Solospiele zu 2 oder "normale" Spiele auf den wir beide Seiten steuern.
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