Sweetwater Forum

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  • 07. Juli 2026 - 16:41:52
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 am: 06. Juli 2026 - 14:18:03 
Begonnen von Decebalus - Letzter Beitrag von Decebalus
Wie jedes Jahr spielten wir auch diesmal unsere Wochenendkampagne, inzwischen übrigens schon die zehnte. Diesmal also Team-Play, Sparta gegen Athen. Unsere Teilnehmerzahl ist etwas nach unten gegangen, was aber tatsächlich der Kampagne gut bekam, da dafür die Spielmoral unschlagbar hoch war. Am Samstag war ja bekanntlich der heißeste Tag in Deutschland und trotz allgemeiner Erschöpfung wurde hier auch noch nach Mehrheitsbeschluss die vierte Runde gespielt. Da wir eine kurzfristige Absage hatten und dadurch eine ungerade Zahl waren, übernahm ich die Spielleitung und war bereit als Perser in das Geschehen einzugreifen. Da jedoch der notwendige Abstand zwischen den Fraktionen für ein Eingreifen der Perser niemals eintrat, geschah das nicht. Da zwei Spieler etwas früher gehen mussten, kam ich immerhin in der letzten Runde zum selbst spielen.

Als Karte hatte ich den Spielplan des Brettspiels „Pericles“ von Herman ausgewählt. Jedes Feld war eine Region, in der es drei Städte geben konnte. Durch Aktionen und vor allem Siege konnten die Städte ihr Bündnis wechseln. Jedes Bündnis bestimmte jede Runde neu einen Strategen, der die Züge auf dem Plan ausführte, und einen Archon, der Geldfragen entschied und für die Zuteilung der Generäle zu den Armeen wichtig war. Die anderen Spieler hatten das Amt der Priester und konnten Omen vergeben (= einmalige PIP-Rerolls). Der folgende Bericht ist etwas ergebnisorientiert, in eckigen Klammern stehen Regelerklärungen. Es gilt die übliche Notierung für die Ergebnisse, diese entsprechen der Reihenfolge im Text, nach dem / stehen die Punkte eines Unterstützers, der drei Elemente in die Schlacht geführt hat. 3/1 – 0/1 bedeutet also die erste Seite hat gewonnen, wobei der Unterstützer einen Punkt machte, während die zweite Seite mit einem Punkt verlor, der ebenfalls vom Unterstützer gemacht wurde.



Phalanxen gegeneinander. Man sieht unsere tieferen Basen. Bei vielen Bildern erkenne ich selbst die Armee nicht mehr, daher gibt es auch keine Zuordnung zu einzelnen Schlachten

Der peleponnesische Krieg begann im Jahr 431 v. Chr. (wir ersparen uns hier die Zählung nach Olympiaden). Während schon im Vorfeld wüste Beschimpfungen ausgetauscht worden waren [per WhatsApp], marschierten jetzt die Armeen in verschiedene Regionen ein, um ihre Interessen gewaltsam durchzusetzen. Bei Amphipolis führte Nikias die Schwarzmeergriechen gegen die Thebaner unter dem spartanischen Feldherr Brasidas siegreich ins Feld [4 – 2]. Bei Korinth trafen die Heimatarmeen aufeinander: Die Athener unter Kleon gegen die Spartaner unter Archidamos [3 – 4]. Bei Chaldike scheiterte die thessalische Armee unter dem Spartaner Lysander gegen eine Heimatarmee aus Chaldike [=other Greeks] unter Alkibiades [1 – 4]. Und auch die Aetolier unter Pericles überwanden die Armee der Stadt Syracus unter Kleomenes in Corkyra [4 – 2]. Die Überraschung war perfekt: gegen jede Erwartung hatten die Athener drei Siege und nur eine Niederlage in den ersten Feldzügen erreicht. Gleichzeitig war auch die athenische Flotte aktiv, um die unterlegene spartanische Flotte zu jagen. [Im folgenden spielten die Spieler fast immer die gleichen Armeen, weshalb diese nicht mehr angeben werden.]


Thessalische Reiter

Die folgenden Feldzüge im Jahr 427 v. Chr. verliefen ausgeglichener. Der peleponnesische Bund gewann unter Brasidas gegen Alkibiades [4 – 3] und unter Kleomenes mit den Thessaliern gegen Kleon [4 – 1]. Der attische Seebund wiederum gewann unter Pericles gegen Lysander [4 – 3] und unter Nikias gegen Archidamos [5 - 1]. Allerdings wurde die spartanische Flotte jetzt endgültig vernichtet und Sparta verzichtete ab diesem Zeitpunkt auf jede Kontrolle des Meeres. Doch das Ergebnis war trotzdem katastrophal für Athen, durch den Verlust des Zugangs zum Schwarzen Meer verlor Athen die Getreideversorgung, wodurch eine Hungersnot ausbrach [-3 Pkte. für Athen]. Durch eine völlige Blockade der Seeverbindungen nach Ägypten sollte Athen allerdings für den Rest des Krieges dieses Problem beheben.


Mehr Hopliten

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 am: 06. Juli 2026 - 08:00:35 
Begonnen von Trokar - Letzter Beitrag von **GS**
sehr schön erzählt!

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 am: 05. Juli 2026 - 19:39:52 
Begonnen von Commissar Caos - Letzter Beitrag von Frank Bauer
Tolle Figuren! In jeder Beziehung.

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 am: 05. Juli 2026 - 15:16:12 
Begonnen von Trokar - Letzter Beitrag von Driscoles
Moin,
Episches Spiel erfährt durch einen epischen Bericht eine verdiente Würdigung!
Danke!
Grüße

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 am: 05. Juli 2026 - 14:47:43 
Begonnen von Trokar - Letzter Beitrag von Trokar
Der Morgen hätte friedlich sein sollen.
Der Rauch aus dem Schornstein eines einsamen Bauernhofes steigt träge in den grauen Himmel, während Wind durch die Bäume fährt und das Knarren der alten, entfernten Mühle über die Wiesen trägt. Ein Ort, an dem das Leben seit Generationen den immer gleichen, stillen Rhythmus kennt.
Doch heute schweigen die Vögel.
Im Osten blitzen Speerspitzen und blanke Rüstungen im ersten Licht der Sonne. Banner des Imperiums flattern neben den stolzen Standarten der Elfen und den kunstvoll gearbeiteten Feldzeichen der Zwerge. Männer sprechen letzte Gebete, Armbrüste werden gespannt, Bögen geprüft und Äxte fester umfasst.


Jeder weiß: Sollte dieser Hof fallen, liegt dahinter der Weg in das Herz des Königreiches.
Aus dem Westen nähert sich eine andere Flut.
Dumpfe Kriegstrommeln erschüttern die Erde. Das Heulen der Barbaren mischt sich mit dem gellenden Gebrüll der Orks. Zwischen den Reihen marschieren schwer gepanzerte Chaoskrieger, deren unheilige Rüstungen das Licht zu verschlingen scheinen. Gewaltige Minotauren scharren ungeduldig mit den Hufen und schnauben nach Blut. Über der Horde liegt der Geruch von Rauch, Eisen und Verwesung – als würde selbst die Luft vor ihrer Ankunft verderben.


Zwischen beiden Heeren steht nur ein unscheinbarer Bauernhof.
Scheunen und Weiden werden in wenigen Augenblicken zu Bollwerken.
Der Wind verstummt.
Für einen Herzschlag scheint die Welt den Atem anzuhalten. Dann erklingt das erste Kriegshorn und die Schlacht beginnt.

Die mutigen Scouts des Imperiums sind die ersten, die den Bauernhof erreichen.


Weit entfernt von allen Verbündeten müssen sie mit Schrecken erkennen, dass auch die ersten Monster des Feindes nahe sind. Ungeheuer mit Schwingen und scharfen Klauen fliegen über die Bauernkate und gehen direkt zum Angriff über. Den Scouts bleibt nur der Rückzug.


Langsam marschieren die verbündeten Zwerge vorwärts.
Aber zu langsam! Die Herrscharen des Bösen haben das Bauernhaus schon erobert. Die Truppen marschieren strammen Schritten, gierig nach Blut und Kampf auf die Verteidiger des Königreiches zu.


Die gefügelten roten Schrecken setzen nach und reiben die tapferen Scouts auf. Plötzlich ertönt ein lautes Knarren. Aus dem nahegelegenen Wald tritt ein großer Baummensch hervor. Sein unerwartetes Erscheinen und seine kräftigen Hiebe erschüttern die geflügelten Schrecken und sie machen sich aus dem Staib.


Gestärkt durch die unerwartete Hilfe des Baummenschen rücken die Speerträger der Elfen vor. Sie stocken und ermutigende Worte ihres Truppführers sind nötig, als hinter der Bauernkate ein Hügelriese mit wildem Gebrüll erscheint.


Der Riese richtet seine Wut direkt auf den Baummenschen und greift diesen an.


Ein unerbittlicher Kampf entbrennt. Das stark gewachsene Holz des Baummenschen ist dem Riesen überlegen. Einen solchen Widerstand kennt der Riese nicht und verschwindet so schnell vom Schlachtfeld wie er gekommen ist.
So rücken die Schlachtlinien weiter auf einander zu.


Als die Streiter des Königreiches dankbar Richtung Baummensch blicken, erschient aus dem sich verfinsternden Himmel ein Drache des Chaos. Dieser verstärkt die linke Flanke der Bösen.


Mutig machen sich elfischen Reiter und imperiale Ritter auf den Weg, diesem Scheusal zu begegnen. Aus dem Wald erscheint ein mit Heilkräften gesegnetes Einhorn.


Nahe des Waldes treffen die elfischen Reiter auf die Barabren des Chaos. Die wilden Barbaren greifen die Reiter an, werden aber von den spitzen elfischen Lanzen zurückgedrängt.


Währenddessen geben die Ritter des Imperiums ihren Schlachtrössern die Sporen. In vollem Galopp preschen sie auf den Drachen zu.

Ein Giftodem des Drachens kostet einem Ritter vor dem Kontakt das Leben. Aber die restlichen Ritter prallen mit erhobenen Lanzen in den Drachen. Giftgase des Drachens erfüllen das Schlachtfeld, Leiber der Reiter und Rösser werden durch die Luft geschleudert.
Als sich die Kontrahenten von einander lösen, ist der Drache deutlich gezeichnet. Die imperialen Ritter sind schwer angeschlagen. Viele bekommen keine Luft – das Gift hat alle befallen.
Das Einhorn kommt den Rittern zur Hilfe. Mit leuchtendem Horn verschließt es die Wunden der Recken und neutralisiert das Gift im Körper. Die rechte Seite der Guten war gesichert.


Auf der linken Flanke haben die Goblins und die Orks den kleinen Wald nahe des Bauernhofes erreicht. Zwischen den Bäumen erwarten die garstigen Wesen die langsam näherrückenden Zwergenkrieger.


Die Berserker der Zwerge brechen als erstes aus der Formation und stürmen den Wald. In blutigen Kämpfen erledigen sie die Orks und drängen Richtung Goblins.
Die Peitschen der Meister lassen die Goblins die Stellung halten.


Die Zwerge entscheiden aber den letzten Kampf für sich und somit die Kämpfe auf der linken Flanke. Die Krieger der dunklen Götter zogen sich zurück.
Sie würden aber bald zurückkehren!

Einzig der Goblin Hrushak bekam vom Rückzug nichts mit. Er versuchte weiterhin sich ein leckeres Abendessen zu besorgen...

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 am: 04. Juli 2026 - 21:09:54 
Begonnen von Koppi (thrifles) - Letzter Beitrag von Koppi (thrifles)
Klar muss ich zum 250. Jahrestag was schreiben. Es geht aber weniger um Politik, mehr um Gefechte und Schlachten.

https://thrifles.blogspot.com/2026/07/1776-250th-anniversary-military-aspects.html







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 am: 04. Juli 2026 - 11:41:23 
Begonnen von Dirk Tietten - Letzter Beitrag von Dirk Tietten
Hallo
Ich habe 7 Einheiten Fr. Inf. zum Verkauf
Alles 28mm Perrys metal, 3xmit Tschako,4xmit Zweispitz
Wie immer 24 Figuren pro Einheit,Preis ist jeweils  95 Euro plus Porto











































Schöne Grüße   Dirk

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 am: 04. Juli 2026 - 11:35:55 
Begonnen von Dirk Tietten - Letzter Beitrag von Dirk Tietten
Die Fr. in weißer Uniform sind verkauft,leicht Inf.ist noch da

Schöne Grüße  Dirk

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 am: 04. Juli 2026 - 11:07:33 
Begonnen von emigholz - Letzter Beitrag von emigholz
Nix wars mit Ende der Woche, der Zoll hat mal wieder ne Blutgrätsche hingelegt. Die Verzollung war gestartet, auf einmal waren nur noch 2 von 3 Sendungsnummern da und seit Dienstag tut sich gar nichts mehr. Auf Rückfrage hieß es nur "nene alles ok und alles da, meldet sich bald jemand".

Und für so einen "Service" muss man dann bezahlen

 20 
 am: 04. Juli 2026 - 08:03:46 
Begonnen von JensN - Letzter Beitrag von JensN
https://www.kickstarter.com/projects/3d-print-terrain/american-war-of-independence-28mm-12mm-printable-terrain

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