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Autor Thema: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte  (Gelesen 149894 mal)

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D.J.

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Re: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
« Antwort #2085 am: 01. Juni 2019 - 16:16:43 »

Even a blind seer finds sometimes a popcorn  ;D ;D ;D
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Keiner von uns kommt hier lebend raus! Also h├Ârt auf, euch wie Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen, spaziert in der Sonne, springt ins Meer, sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern, seid komisch. F├╝r nichts anderes ist Zeit.
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Pappenheimer

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Re: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
« Antwort #2086 am: 11. Juni 2019 - 14:28:50 »

Vielleicht w├Ąre es ja ne L├Âsung etwas summarischer das Spiel zusammen zu fassen. Wieviele Seiten soll es denn noch umfassen? Ich wei├č ja schon nicht mehr, was am Anfang geschah.  :-[
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Mar├ęchal Davout

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Re: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
« Antwort #2087 am: 13. Juni 2019 - 08:36:15 »

@Pappenheimer: ja, klar! Es war ja so auch nicht gedacht, mir ist einfach die Hobbyzeit zwischendrin (vor allem f├╝r das Schreiben des Berichts) ausgegangen, folgt also keinem Konzept, aber knappere Berichte sind f├╝r die Zukunft sicher eine gute L├Âsung. Aber zuvor habe ich meine Berichte auch immer in 1-2 Tagen hier eingestellt und ihr habt euch nicht beschwert, den ├ťberblick verloren zu haben.
Ansonsten: wenn ich gleich weiterschreibe (und das Dinge hoffentlich heute oder morgen abschlie├če), werde ich nochmal am Anfang zusammenfassen, was bisher war!
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Mar├ęchal Davout

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Waterloo Teil 13
« Antwort #2088 am: 13. Juni 2019 - 09:13:16 »

Weiter mit einer kurzen Zusammenfassung des bisherigen: In den ersten Spielz├╝gen perfektionierte ich als Brite meine Aufstellung entlang des zentralen H├╝gels und brachte die gesamte Artillerie zum tragen. Die Franzosen hatten Aufmarschprobleme, was den Angriff verz├Âgerte und dazu f├╝hrte, dass die franz├Âsische Artillerie in den ersten Unterspielz├╝gen nur zum Teil zum Einsatz kam. Vor allem der linke franz├Âsische Fl├╝gel wird entschieden von Hougomont aufgehalten, denn hier stehen immernoch sechs Brigaden Reilles blockiert bzw. in blutigem Gefecht mit der noch starken Garnison.
Ansonsten versuchten die Franzosen an beiden Fl├╝geln Kavallerieangriffe (Kelllermann und Milhaud) und mehrere Angriffswellen mit D┬┤Erlons Infanterie (links vom zentralen LHS aus britischer Sicht). Kellermanns schwere Kavallerie wurde von Karrees abgewiesen (rechter britischer Fl├╝gel), Milhauds schwere Kavallerie wurde durch Vandeleurs leichte und insgesamt auch Uxbridge Kavallerie zur├╝ckgehalten und teils sogar gebrochen. Picton hielt links von LHS gegen den zweimaligen Angriff von 4-5 Brigaden D┬┤Erlons mit der Unterst├╝tzung von Uxbrigde. 2 britische Brigaden wurden gebrochen und sp├Ąter gesammelt, im Gegenangriff konnte Kavallerie aber die stark geschw├Ąchten Franzosen aus der britischen Linie vertreiben. Zum Beginn des zweiten Spielzugs war Bl├╝cher mit einem preu├čischen Korps erschienen und auf die linke britische Flanke zumarschiert. Inzwischen unterst├╝tzten hier schnell ├╝ber die Stra├če herangef├╝hrte Batterien die Briten und die leichte Kavallerie der Preu├čen droht auch schon dem franz├Âsischen Fl├╝gel. Mit der Ankunft der Preu├čen setzte leider auch Regen ein, der nicht aufh├Ârte, so dass sich das Schlachtfeld in eine Schlammpiste verwandelte und alle Bewegungen nun sehr langsam von statten gehen, Pl├Ąnklerfeuer ineffektiv ist, Infanterie mit Musketen generell nachteile gegen Kavallerie hat und Artillerie auf hohe Reichweiten auch ineffektiver wird (aber nicht auf kurze Reichweite!). Zuletzt hatte die Garde LHS erorbert, ich hatte als Brite meine Linie hinter den H├╝gel zur├╝ckgenommen, um mich der franz├Âsischen Artillerie zu entziehen, Zeit zu gewinnen und jede Gardebrigade die es ├╝ber den H├╝gel und durch den Schlamm schaffte mit massiertem Artilleriefeuer und all meinen Reserven zu empfangen (und hoffentlich zu brechen).

Nun weiter:


Beim zur├╝ckgehen im Zentrum war eine Brigade den Befehlen nicht gefolgt und wurde nun in der Flanke von einer Infanteriebrigade D┬┤Erlons angegriffen...



Dieser Angriff wurde dann noch von der schweren Gardekavalleriebrigade unterst├╝tzt, so dass diese vorgeschobene Brigade gebrochen wurde, allerdings schaffte sie es noch, ihrerseits D┬┤Erlons Infanterie hier ebenfalls zu brechen, bevor die Gardekavallerie hier die Entscheidung besiegelte. Ihr seht welches Artilleriefeuer auf die Grenadiers a Cheval hier wartet!



Rechts davon meine zur├╝ckgezogene Linien.



Auch die Alte Garde in LHS macht sich bereit, weiter vorzusto├čen nach ihren Sieg hier.



An meinem rechten Fl├╝gel ordnet Kellermann seine Reiter f├╝r einen weiteren Angriff auf Oranges und Hills Infanterie, oben rechts das immernoch umk├Ąmpfte Hougomont und davor ein Halbkreis franz├Âsischer Artillerie, die Orange beschie├čt (aus der Entfernung mit dem Schlamm aber recht ineffektiv, Napoleon/Ney h├Ątten lieber nah an meine Front heranfahren sollen und ohne Gnade aus kurzer Distanz feuern! H├Ątte ich versucht, die Batterien zu st├╝rmen, h├Ątten die Franzosen versuchen k├Ânnen, jede so isolierte Brigade der Briten auseinander zu nehmen und es h├Ątten sich L├╝cken in meiner Front aufgetan - daher h├Ątte ich es nicht gemacht und den Artilleriebeschuss aus k├╝rzester Distanz akzeptiert - was zu sehr hohem Schaden gef├╝hrt h├Ątte). Hoffentlich bring er sie nicht noch n├Ąher...



Das n├Ąchste Artilleriefeuer! Im Zentrum sieht man, wie f├╝nf Batterien auf die schw. Gardekavallerie schie├čen! Die franz├Âsische reitende Gardeartillerie ist vor LHS noch korrekt auf den H├╝gel gekommen, um aus n├Ąchster N├Ąhe in meine Linie um Wellington zu feuern, der Gro├čteil der franz├Âsischen Artillerie im Zentrum erreicht meine zur├╝ckgezogenen Truppen hinter der Anh├Âhe nicht  mehr gut (keine Pulverwolken).
Auch hier nochmal:







Artilleriefeuer die Front entlang - m├Ârderisch. Auf dem letzten Bild sieht man aber auch, wie Vandeleurs Husaren K├╝rassiere, die zuvor da am Geh├Âft waren, vertrieben haben.

Hier erstmal Sack zu! Geht hoffentlich sehr zeitnah weiter (und dann zuende)!


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Mar├ęchal Davout

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Waterloo Teil 14
« Antwort #2089 am: 13. Juni 2019 - 09:39:19 »

(Unbedingt die Zusammenfassung des bisherigen Anfang Teil 13 beachten!)

Weiter geht┬┤s:



Unter schweren Wolken marschieren hier die Preu├čen durch den Regen voran, Bl├╝cher treibt sie, ihnen das Letzte abverlangend...



Hougomont wird best├╝rmt, aber weiter gehalten!



Kellermanns Kavallerie greift wieder an der Flanke an! Vorteil ist, dass Musketen im Regen kaum noch was ausrichten, aber die Karrees halten, als die K├╝rassiere im Schritt durch den Schlamm angreifen.



Hier sieht man, wie eine Brigade D┬┤Erlons links eingebrochen ist in Pictons Linie (eine britische Brigade war dabei gebrochen worden). Die schwere Gardekavallerie hatte den m├Ârderischen Beschuss unter Verlusten ├╝berstanden und nun mehrere Batterien vor ihnen angegriffen (diese hatten Kart├Ątschen gefeuert und sich noch erfolgreich zur├╝ckgezogen - man sieht sie hinter der Linie). Nun musste ich die stark geschw├Ąchten Gardereiter schnell vertreiben, sonst konnten sie hier gro├čen Schaden anrichten.



Am Ende werden die Gardereiter doch zerschossen, doch die Gardeinfanterie und die l├Ąngst gesammelte leichte Gardekavallerie (rote Lanciers, wir erinnern uns an ihren selbstm├Ârderischen Angriff am Anfang?) stand zum n├Ąchsten Angriff bereit.



Alte Garde und leichte Gardereiter mussten nun auch aufgehalten werden...



Auf meinem linken Fl├╝gel versucht nun Milhaud wieder mit mehreren K├╝rassierbrigaden, durchzubrechen, bevor die Preu├čen kommen! Vandeleurs Husaren ziehen sich wieder vor K├╝rassieren zur├╝ck (so dass die K├╝rassiere demn├Ąchst von mind. vier Batterien in bester Distanz beschossen werden k├Ânnen). Die andere K├╝rassierbrigade greift die britischen Lifeguards auf ihren schwarzen Pferden an - und wird unter schweren Verlusten abgewiesen. Die H├Ąlfte der schweren Union-Brigade war gefallen.



D┬┤Erlons Kolonnen greifen auch weiter an, aber es geht qu├Ąlend langsam durch den Schlamm... Im Hintergrund sieht man die ehedem gebrochenen Brigaden, die wieder gesammelt, sofort wieder gen Feind marschieren, hinein in den Fleischwolf. Aber auch Pictons Infanterie besteht im Grunde nur noch aus vier Brigaden mit halber Sollst├Ąrke, die teils auch schon gebrochen waren. Sie halten nur noch mit Unterst├╝tzung von Uxbrigdes Kavallerie im zweiten Treffen - aber wie lange noch?



Am Ende wird die schwere Gardekavallerie

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Pappenheimer

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Re: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
« Antwort #2090 am: 13. Juni 2019 - 09:57:16 »

Ansonsten: wenn ich gleich weiterschreibe (und das Dinge hoffentlich heute oder morgen abschlie├če), werde ich nochmal am Anfang zusammenfassen, was bisher war!
Das ist sehr aufmerksam von Dir. Vielen Dank f├╝r die bisherigen M├╝hen!  :)
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Mar├ęchal Davout

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Re: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
« Antwort #2091 am: 13. Juni 2019 - 10:00:51 »

Gern! Zwei neue Teile sind ja schon da, wie du sieht (und am Anfang von Teil 13 die Zusammenfassung) :)
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Mar├ęchal Davout

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Waterloo Teil 15
« Antwort #2092 am: 13. Juni 2019 - 10:47:20 »

(Unbedingt die Zusammenfassung des bisherigen Anfang Teil 13 beachten!)





Hier sieht man, wie ich beginne, mehrere Brigaden (die, die nach links blicken) aus der Front abzuziehen, um sie ins Zentrum zu ziehen, die bald von der Garde massiv bedr├Ąngt werden wird. Wieder hat es eine Brigade (oben mitte) nicht zur├╝ck geschafft und die Flanke ist jetzt vor allem f├╝r die Artillerie Frankreichs offen. Jetzt kann diese Truppe nur der Schlamm retten!
Das Ende der Flanke gegen├╝ber Kellermanns Kavallerie soll sich auch zur├╝ckziehen...



Hier mein Zentrum, dass sich nun geordnet hat, um den Angriff der Garde zu empfangen. Normalerweise ist der Raum zwischen Garde und meiner Linie nicht zu weit, um in einem Angriff vorzugehen, aber im Schlamm kann es zwei-drei Pulse dauern, in denen man der Artillerie (und auch Flankenfeuer ausgesetzt ist). Verst├Ąrkung von rechts ist wie gesagt auch unterwegs...



Hier die linke britische Flanke: Wie angek├╝ndigt, bekommen die K├╝rassiere eine "Breitseite" aus vier Batterien (davon schon zwei Preu├čische Batterien!) in die Flanke, was sie quasi wegfetzt (gebrochen, kann sich sp├Ąter sammeln).
In Pictons Korps waren zuletzt zwei franz├Âsische Brigaden Infanterie eingebrochen. Im Gegenangriff greifen Hannoveraner in Gr├╝n und belg.-niederl├Ąnd. leichte Kav. von Uxbridge die eine Brigade an und brechen sie. Die andere wird von einer schon stark geschw├Ąchten Infanteriebrigade vertrieben. So langsam sind hier die "Brigaden" aber auf Mannst├Ąrken von Bataillonen zusammengeschrumpft. Die n├Ąchsten franz├Âsischen "Halbbrigaden" sieht man oberhalb schon durch den Schlamm heranman├Âvrieren.



Das Ganze im ├ťberblick!



Nun greift die britische Kavallerie auf dem linken Fl├╝gel an. Vandeleurs Husaren und die Lifeguards greifen die geschw├Ąchten K├╝rassiere an und brechen sie! Hinter dem Geh├Âft sieht man die 2. leichte Kavalleriebrigade Vandeleurs herumschwenken und auch die reitende Artillerie des Detachements geht nah an die Reste der franz├Âsischen Kavallerie und D┬┤Erlons Flanke.



Dahinter r├╝ckt schon die preu├čische leichte Kavallerie, gefolgt von schwere Artillerie und Infanterie vor. Der Flankendruck auf Napoleon kann beginnen. Plan ist nat├╝rlich, im Zentrum und rechts zu halten, w├Ąhrend ich von links die Franzosen aufrolle.





Hier das Geschehen aus Napoleons Sicht: Man sieht, dass kaum Reserven verblieben sind. Eilig werden einige Brigaden von Zentrum Richtung Preu├čenflanke beordert... D┬┤Erlons Brigaden m├╝ssen wohl wo sie gerade stehen von der Offensive direkt in die Defensive ├╝bergehen.



Was wird im Zentrum passieren, wo die Garde angreift? Kann Napoleon seinen rechten Fl├╝gel angesichts der Briten und Preu├čen dort nochmal stabilisieren? Weiter heute Abend (hoffentlich)!





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Pappenheimer

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Re: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
« Antwort #2093 am: 13. Juni 2019 - 11:58:01 »

Sieht ja wie erwartet miserabel f├╝r die Franzosen aus. La Haye Sainte zu nehmen war scheinbar nur ein Pyrrhussieg. Ich h├Ątte beim Sichten Bl├╝chers bereits Rechts von Angriff auf Verteidigung umgestellt. Nun ist's wahrscheinlich schon zu sp├Ąt, ist ja kaum noch was vorhanden und das ohne nennenswerte Erfolge - von La-Haye-Sainte abgesehen.
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Mar├ęchal Davout

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Waterloo Teil 16
« Antwort #2094 am: 13. Juni 2019 - 19:57:27 »

Weiter geht es:



Rechts im Bild sieht man ├╝brigens Bl├╝cher, der mit Hilfe der britischen Kavallerie und seinen Preu├čen die Flanke unter Druck setzt.



Auf der anderen Flanke passiert etwas Unvorhergesehenes: Ich hatte ja den Plan, mich zur├╝ckzuziehen, aber die 6 beim Bewegungswurf der ersten Einheit hie├č, dass ich angreifen m├╝sste und so griff meine Linie die K├╝rassiere an. Bei einem Angriff von Infanterie auf Kavallerie hat Infanterie einen Extranachteil.
Weil ich die Brigade nicht opfern wollte, gab ich meinen R├╝ckverlegungsplan auf und lie├č die anderen Brigaden an der Flanke auch vorr├╝cken, so dass die feindliche Kavallerie sich nicht kombiniert auf meine isolierte Infanterie st├╝rzen konnte.
Links oben sieht man die Infanterie, die zuvor nicht zur├╝ckgezogen war, aufgrund des Schlamms hatte sie durch die Artillerie keinen nennenswerten Schaden bekommen und konnte nun wieder in die Linie zur├╝ckgezogen werden.



Das Zentrum: links oben sieht man eine Brigade von D┬┤Erlons Korps, die der Garde vor die F├╝├če getrieben wurde durch einen Flankenangriff. Ich bin hin- und hergerissen, ob ich sie dort breche oder stehen lasse, um den Angriff der Garde zu behindern...



Beim ungewollten Angriff meiner Infanterie auf die K├╝rassiere gewinne ich doch tats├Ąchlich und breche die angeschlagenen K├╝rassiere! Nun stehe ich nahezu in der Flanke der Artillerie oberhalb - da l├Ąsst sich aus der Not noch eine Tugend machen :)



Oben links breche ich die Infanterie vor der Garde und die Gardeinfanterie r├╝ckt prompt zum Gegenangriff vor!



Oben links sieht man wie die britischen Lifeguards D┬┤Erlons Infanterie in die Flanke f├Ąllt!



Vandeleurs zwei leichte Kavalleriebrigaden oben links haben hier gerade eine weitere K├╝rassierbrigade durch kombinierten Angriff geworfen. Meine reitende Artillerie hier wird maximal weit vor gefahren, um maximalen Schaden zur Unterst├╝tzung des Angriffs beizutragen.



Oben in der Mitte greifen die Grenadiere der Alten Garde meine vorderste Infanteriebrigade an und brechen sie im ersten Angriff, nun stehen sie vor einer Kavalleriebrigade von Uxbridge (hier durch die Scots Greys auf hellen Pferden dargestellt).



Hier sieht man, wie meine vorgeschobene, reitende Artillerie gerade beide Batterien reitende Artillerie der Franzosen auf der Flanke zerschossen hat. Au├čerdem wird deutlich, wieviel der preu├čischen Artillerie nun schon schie├čen kann. Unter anderem beginnen die Haubitzen auf dem H├╝gel ihre t├Âdliche Arbeit.



Rechts von LHS r├╝cken nun auch die Infanteriebrigaden Lobaus neben der Gardeartillerie zum Angriff auf die Infanterie des Prinzen von Oranien vor.



Auf der linken Flanke gebe ich nun die Verteidigung g├Ąnzlich auf und lasse alles vorgehen. Auch, dass die Lifeguards zur├╝ckgeschlagen werden, wird mich nicht aufhalten!



Hier die Preu├čenflanke aus franz├Âsischer Sicht: Alle Brigaden D┬┤Erlons bis auf vier sind gebrochen, ebenso die komplette schwere Kavallerie Milhauds. Ich r├╝cke hier nun mit so viel leichter Kavallerie in den franz├Âsischen R├╝ckraum vor, wie m├Âglich, um ein Sammeln der vielen gebrochenen Brigaden im Vordergrund unm├Âglich zu machen.





An der anderen Flanke wird auch eine zweite Kavalleriebrigade gebrochen, und ich st├╝rme eine Batterie oberhalb in der Flanke. Im Gegenzug wird allerdings eine geschw├Ąchte Infanteriebrigade durch die Kavallerie gebrochen, allerdings halten hier noch die Nassauer die Flanke.

Soweit erstmal!
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Mar├ęchal Davout

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Waterloo Teil 17
« Antwort #2095 am: 13. Juni 2019 - 20:38:22 »



Mit vereinten Kr├Ąften wurde die Gardeinfanterie links unterhalb LHS nun gebrochen.



Die brit. Infanteriebrigade, die eine Batterie gest├╝rmt hatte, wird von drei Batterien reitender franz├Âsischer Artillerie gebrochen.



Nun beginne ich generell ├╝berall vorzur├╝cken, denn durch den Flankendruck von Preu├čen, Uxbridge und Picton muss sich nun auch die Garde an zwei Fronten verteidigen - aber nur wenn ich im Zentrum auch vorgehe. Inzwischen bin ich aber ohnehin in der ├ťberzahl und meine gut ausgeruhten Reserven erklimmen den matschigen H├╝gel...



Wilde Nahk├Ąmpfe sind die Folge, wo kaum eine Muskete mehr feuern kann, regieren Bajonett, S├Ąbel und Kolben...



Hier sieht man aus franz├Âs. Sicht, wie D┬┤Erlon nur noch ├╝ber zwei Infanteriebrigaden verf├╝gt (die anderen 10 sind gebrochen (unten im Bild). In der Mitte sieht man eine Kavallerietruppe in blau, das sind Vandeleurs Husaren, die ich weit vorr├╝cken lassen konnte, um die Sammelr├Ąume f├╝r die Franzosen so weit wie m├Âglich zu beschneiden (in 6 Zoll Umkreis einer Brigade kann sich niemand sammeln).
Mehrere Gardebrigaden sind auch gebrochen...



Ebenso die franz. Infanterie und Kavallerie am linken Rand (mittig) des Fotos...



Auch Napoleons Stab muss sich drigend wegbewegen, will er nicht ├╝berrannt werden.



Was unten im Foto zu sehen ist, sind die Brigaden, die sich nicht mehr sammeln durften, weil die notwendigen R├Ąume durch meine leichte Kavallerie bedroht sind.



Selbst Hougomont kann sich bis zum Ende der Schlacht halten - die Besatzung hat sechs Infanteriebrigaden von Reille die gesamte Schlacht vom eigentlichen Hauptkampf abgehalten...



Am Ende bricht die franz├Âsische Moral! Dem Gro├čangriff von Preu├čen und Briten ist nichts mehr entgegen zu setzen. Es ist zwar ein qu├Ąlend-langsamer, m├╝hsamer Akt durch Regen und Matsch, aber letztlich sorgt die alliierte ├ťberlegenheit an leichter Reiterei daf├╝r, dass es eine vernichtende Niederlage f├╝r die Franzosen wird.

So endet das Spiel!
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Mar├ęchal Davout

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Nachlese
« Antwort #2096 am: 13. Juni 2019 - 20:45:09 »

Nachbemerkung: Der Regen und Matsch hat das Spiel defintiv verlangsamt. Die preu├čische Infanterie, die ich hatte (immerhin 14 Brigaden!) sind samt und sonders nicht zum Einsatz gekommen, weil sie einfach zu langsam voran kamen.
F├╝r die zwei weiteren preu├čischen Korps habe ich ├╝brigens so ungl├╝cklich gew├╝rfelt, dass sie es nicht mehr rechtzeitig in den Kampf geschafft haben.
Anfangs dachte ich, die Artillerie w├╝rde insgesamt durch den Schlamm ineffektiver, aber insgesamt wurde sie effektiver, weil alle so langsam wurden, dass sie auf Kernschussreichweite viel mehr Sch├╝sse unterbringen konnte. Am Ende war mein Gegner ├╝berzeugt, dass die Artillerie zu effektiv ist, aber in normalen Schlachten ist es nicht ganz so schlimm.

Das n├Ąchste Mal will ich definitv wieder die Franzosen spielen, auch bei Waterloo! Einmal habe ich Waterloo mit Napoleon ja schon gewonnen und nun will ich die gesamte Schlacht nochmal auf dem gro├čen Tisch schlagen und das Beste f├╝r Frankreich herausholen  vielleicht dann bei Sonnenschein - Vive l┬┤Empereur!
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Dubi

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Re: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
« Antwort #2097 am: 13. Juni 2019 - 20:48:04 »

Sehr sch├Âner Bericht... Ich Weiss nicht ob du es schon irgendwo geschrieben hast.... Wie gro├č ist denn deine Spielplatte?
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Mar├ęchal Davout

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Re: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
« Antwort #2098 am: 13. Juni 2019 - 20:57:13 »

Sehr sch├Âner Bericht... Ich Weiss nicht ob du es schon irgendwo geschrieben hast.... Wie gro├č ist denn deine Spielplatte?

Danke! Der Tisch ist 2,70x1,20m gro├č. 🙂
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Pappenheimer

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Re: Grande Armee in 1/72: Aufbau der napoleon. Armeen und Spielberichte
« Antwort #2099 am: 13. Juni 2019 - 21:23:14 »

Eine sehr einseitige Partie.

Aus franz├Âsischer Sicht:
zuerst vielleicht ein paar Fehler gemacht beim Aufmarsch und dann am Ende noch ne Menge Pech gehabt. Ich dachte an ein paar Stellen, soviel Pech kann doch keiner alleine haben wie das mit Hugoumont. Wie w├╝rfelt man denn, dass man ├╝ber ein ganzes Spiel mit 6 Brigaden nicht sowas knackt, zumal es ja nichtmal Unterst├╝tzungen zugef├╝hrt bekam?
Die Artillerie kam nicht zur Wirkung, obwohl Napi doch davon Meister gewesen sein soll. Wobei bei Waterloo die Briten ja auch das Gel├Ąnde gut nutzten, um die Wirkung der franz. Kanonen zu minimieren.

Alliierte:
Offenbar alles richtig gemacht und dazu noch ne Prise Gl├╝ck.
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