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Autor Thema: Siamtigers Log-o-rama / Chaosbunker  (Gelesen 38747 mal)

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Utgaard

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Re: Siamtigers Log-o-rama / Chaosbunker
« Antwort #375 am: 06. MĂ€rz 2019 - 08:47:46 »

Von dem Kickstarter hab ich leider gar nix mitbekommen, die sehen ziemlich gut aus!
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SiamTiger

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Re: Siamtigers Log-o-rama / Chaosbunker
« Antwort #376 am: 15. MĂ€rz 2019 - 07:04:01 »

 Warlord Games ist gewachsen und das Produktsortiment ist ĂŒber die letzte Dekade mitgewachsen. Manche Spiele bewegen sich in fiktiven Welten, wie Gates of Antares, Dr. Who oder mit dem neuesten Zuwachs Warlords of Erehwon auch im Bereich Fantasy. Aber der Fokus liegt bei Warlord Games natĂŒrlich auf dem Historischen und hier ist man aus dem Gros des 28mm Maßstab in zwei neue GrĂ¶ĂŸen in den vergangenen zwei Jahren vorgedrungen. Hier spreche ich von den FliegerkĂ€mpfen in Blood Red Skies und auch erneut dem zweiten Weltkrieg mit dem Seekriegsspiel Cruel Seas.
 Zu Blood Red Skies, LuftkĂ€mpfe sind schon lĂ€nger in verschiedenen Regelwerken verfĂŒgbar. Eines der populĂ€rsten war Wings of War (2004), das den Weg fĂŒr viele weitere Spiele geebnet hat, die gefolgt sind. UrsprĂŒnglich von der italienische Spieleschmiede Nexus entwickelt, dann von Fantasy Flight Games ĂŒbersetzt und vertrieben worden. Wir haben sogar einmal den Versuch genommen einen Rekord aufzustellen, mit der grĂ¶ĂŸten Spielerunde fĂŒr Wings of War damals 2010 auf dem Tabletop TestgelĂ€nde auf der RolePlayCon in Köln.
RPC 2010 - T3G Wings of War Rekordversuch RPC 2010 - T3G Wings of War Rekordversuch RPC 2010 - T3G Wings of War Rekordversuch
Das Spiel schaffte die Grundlage fĂŒr weitere Flieger-gegen-Flieger Systeme, beginnend mit Star Wars: X-Wing (2012), und weiteren Spin-Offs wie Star Trek Attack Wing (2013) und Battlestar Galactica Starship Battles (2018) wurden vorgestellt. Nach dem Wings of War von Fantasy Flight 2011 eingestellt wurde, ĂŒbernahm die neu gegrĂŒndete Firma Ares Games die Lizenz von Wings of War und hat das Spiel neuaufgelegt und -betitelt als Wings of Glory (2012), zusammen mit dem See-Ableger Sails of Glory (2013). Ares Games war auch an der Entwicklung von Battlestar Galactica Starship Battles beteiligt.
 Daher war ich am Anfang etwas skeptisch, wo und wie Blood Red Skies sich dort einfĂŒgen wĂŒrde. Aber wir haben das Spiel auf unserem Salute Trip angetestet, und dort auch das Warlord Games HQ mit Ladenlokal und Studio im April 2018. Blood Red Skies verwendet keine Flughöhen wie Wings of War, aber hat besondere Fliegerbases welche nach vorne und hinten gekippt werden können, um den Status des Fliegers darzustellen. Wir hatten ein schnelles Spiel bei dem wir die Flieger in Geschwader zwischen uns aufgeteilt hatten und direkt losgelegt haben. Die Grundregeln gibt einem die Gelegenheit in Spiel in locker 10-15 Minuten abzuhandeln, mit weiteren, fortgeschrittenen Regeln fĂŒr Fliegerasse und dergleichen, die dem Spiel mehr Tiefe geben. Ich habe die Box mit etwas Zusatzmaterial vorliegen und werde das Ganze entsprechend auspacken und rezensieren in den kommenden Wochen.
Warlord Games - HQ Store & Studio Warlord Games - HQ Store & Studio
Den Tag danach, auf der Salute 2018, konnten wir diesen imposanten Demotisch fĂŒr Blood Red Skies sehen. Da das Spiel im 1:200 Maßstab gehalten ist, gibt es eine entsprechend große Auswahl an ModellbausĂ€tzen. Wie diesen FlugzeugtrĂ€ger, ein sehr mĂ€chtiges PrunkstĂŒck fĂŒr den Tisch. Darek von Warlord Games hat dazu die USS Hornet von Merit im 1:200 Maßstab gebaut.
South London Warlords - Salute 2018 Blood Red Skies South London Warlords - Salute 2018 Blood Red Skies South London Warlords - Salute 2018 Blood Red Skies
South London Warlords - Salute 2018 Blood Red Skies South London Warlords - Salute 2018 Blood Red Skies
Nun zu Cruel Seas, ich denke das wird sich gut mit dem Fliegerspiel einbinden lassen. So hat man jetzt ein Zugbasierendes Infantriespiel, ein Geschwader-Fliegersystem und eben auch ein Seegefechtsregelwerk, aus der gleichen Hand. Letzteres ist jetzt nicht das Wichtigste, aber in Sachen VerfĂŒgbarkeit nicht nachteilig, und bietet auch die Möglichkeit die Systeme entsprechend zu verknĂŒpfen fĂŒr eine ausgedehnte Kampagne(nwochenende). Man könnte hier noch z.B. Black Ops einbinden um Kommandomissionen abzubilden.
 Seegefechte sind etwas mit dem ich mich bisher nur selten auseinander gesetzt habe. Das einzige System mit dem ich mich dort eingehender befasst und gespielt habe war Dystopian Wars. Mir gefiel der Steampunk-Hintergrund und die weiteren ErgĂ€nzungen, welche dann neben den See-Einheiten auch Land und Luft miteingebunden haben. Aber das Spiel wurde einfach zu groß um sinnvoll zu funktionieren. GrĂ¶ĂŸe bzw. Maßstab ist gerade fĂŒr Seegefechte ein wichtiges Theme, da die Bewegung hier anders abgebildet wird (hĂ€ufig mit Zwangs- und Driftbewegung, die entsprechend ausschweifend sind) und so entsprechend viel Platz auf dem Spieltisch benötigt. Selbst kleinere Spiele sind da schon platzintensiv. Das war auch einer der GrĂŒnde warum ich mich von meiner Dystopian Wars Flotte wieder getrennt habe. Die Besonderheiten oder eher Eigenheiten der Seegefechte wurde auch im Buch Tabletop Wargames behandelt und hervorgehoben.
 Zur Marke Wings of War / Glory gabes eben auch den Ableger zur See Sails of Glory, aber damit steht das Produkt auch mehr oder weniger allein auf weiter Flur. Von Warhammer Historical gab es Trafalgar, dann noch von Wizards of the Coast Piraten der spanischen Meere (ein Sammel-Bau-Spiel, da die Schiffe vorgestanzt in Boostern verkauft wurden), aber darĂŒber hinaus - sind zumindest mir - keine grĂ¶ĂŸeren Systeme zur See bekannt.
Dystopian Wars - Preußen vs Briten Dystopian Wars - Preußen
Dystopian Wars Dystopian Wars
Da Cruel Seas sich aber mit Patrouillenbooten befasst, sollte GrĂ¶ĂŸe kein grĂ¶ĂŸeres Problem darstellen. Sind eben nur ScharmĂŒtzel. Aber der Maßstab liegt auch bei 1:300 und ist daher auch leider nicht kompatibel mit Blood Red Skies (Ich war der Annahme, dass die Spiele im gleichen Maßstab erschienen und entsprechend gemischt / kombiniert werden können). Aber das ist nicht das große Problem, man sollte eben nur wissen, dass Cruel Seas selbst Flieger hat und diese eben deutlich kleiner sind als die Blood Red Skies Modelle. Warlord nimmt es mit dem Maßstab aber auch nicht zu genau, im erweiterten Cruel Seas Sortiment finden sich auch 1:350 ModellbausĂ€tze.
 Ich hatte hier noch nicht die Gelegenheit das Regelwerk selbst zutesten, es steht aber auf der Liste fĂŒr die kommende Review. Unten seht ihr was in der Pipeline fĂŒr beide Spielsysteme ist. Falls ihr Fragen habt, WĂŒnsche oder VorschlĂ€ge was ich in der Berichterstattung abdecken soll, lasst es mich wissen.
Blood Red Skies Cruel Seas
Ich suche auch noch passende Spielmatten fĂŒr beide Spiele, da ich die Spielmatten/-poster von Wings of War nicht mehr habe und das Dreadfleet Spieltusch fĂŒr Seegefechte doch etwas fantasy-lastig ist. Wer hier Interesse haben sollte, die Reviews mit der passenden Spielunterlage aus Stoff oder Neopren/Mousepad zu unterstĂŒtzen, einfach melden.

SiamTiger

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Re: Siamtigers Log-o-rama / Chaosbunker
« Antwort #377 am: 19. MĂ€rz 2019 - 06:33:24 »

  Ich kann mit Stolz und Freude verkĂŒndigen, dass meine Jagd auf die Oldhammer Sachen, wie vor ein paar Wochen vorgestellt, recht erfolgreich war. Über die vorgestellten KanĂ€le konnte ich noch ein paar interessante BausĂ€tze und Ersatzteile beschaffen um darauf mein Retro Imperiale Armee Projekt aufzubauen.
Warhammer 40,000 - 2nd Edition Oldhammer Warhammer 40.000 - Oldhammer Leftovers Warhammer 40.000 - Oldhammer Leftovers
Mit dem Basilisk war's etwas umstĂ€ndlich. Der ist - aus welchen GrĂŒnden auch immer - aktuell als neuer Bausatz nur ĂŒber die Mail Order zu beziehen und das macht die gebrauchten BausĂ€tze dann etwas teurer / seltener. Beim Basilisk gibt es aber hĂ€ufig das Problem, dass Teile fehlen. So ist z.B. das hintere GelĂ€nde gerne abgebrochen oder fehlt. Die Besatzung ist mir relativ egal, da diese erst mit der 3. bzw. 4. Edition dazu kam und nicht zum ursprĂŒnglichen Release in der 2. Edition gehörte. Anders sieht es da beim Greif aus, da gehört die Crew dazu und das war mir auch wichtig. Ich hatte GlĂŒck und ich konnte die beiden Soldaten, inkl. FunkgerĂ€t, erstehen und bekam als Bonus noch einiges oben drauf. Ja, das sind die alten Karton und Necromunda-Schott GelĂ€ndestĂŒcke. Und der Stapel zur Rechten sind Fahrzeugzubehörgussrahmen, und zwar die alten und mehrheitlich komplett. Das ist einfach Sahne und nimmt mir ungemein viel Arbeit ab, da gerade bei den Fahrzeugen gerne mal Luken und Zubehör fehlt.
 Aber was hat am lĂ€ngsten gebraucht bzw. gefehlt? Nun, das letzte PuzzlestĂŒck ist letzte Woche hier aufgeschlagen. Der Funker der Cadianer, hat etwas mehr Zeit gekostet und auch ein wenig mehr Geld - also verglichen mit den anderen Sachen, nicht die Miniatur selbst. Versucht mal alte Harlequin Jetbikes zu kaufen, das frisst euch Löcher in den Geldbeutel.
Warhammer 40.000 - Cadian Commlink Trooper Warhammer 40.000 - Imperial Guard Tanks Warhammer 40.000 - Imperial Guard Sentinel
Aber darĂŒber hinaus bin ich wirklich auf Gold gestoßen. Ich habe einen Kontakt aus dem Ausland aufgetan, der mir neue, ungebaute BausĂ€tze der Imperialen Armee Fahrzeuge, die teils sogar noch foliert sind, verkauft hat. Das nimmt mir einfach soviel Arbeit ab, kein EntfĂ€rben und "zeitgerecht" restaurieren der anderen Fahrzeuge die ich davor gekauft habe. Daher werden die jetzt auch verkauft. Wer also Interesse an einem Leman Russ Kampfpanzer und Demolisher in Schwarz hat, einfach melden.
 Der Sentinel war gar nicht auf meiner ursprĂŒnglichen Wunschliste, aber ich bin darĂŒber gestolpert. Da dieser komplett aus Zinn ist, ist er auch einfach aufzubereiten. Definitiv ein Oldhammer-wĂŒrdiges Modell und passend zum Projekt. Der Preis war angemessen und so ist er dann auch in meine HĂ€nde gewandert.
 Dann gab es mit dem Februar 2019 White Dwarf einen netten Zufall, denn dieser kommt mit einer Temporalen Verzerrung! (a.k.a. #throwbackthursday ;) )
Games Workshop - White Dwarf Februar 2019 Games Workshop - White Dwarf Februar 2019 Games Workshop - White Dwarf Februar 2019
So liegt dem White Dwarf ein BĂŒchlein dabei, welches auf 16 Seiten klassische Schlachtberichte zwischen Jervis Johnson und Andy Chambers abdeckt, darunter auch einen recht bekannten aus der englischen White Dwarf Ausgabe #154. Die stammt aus dem Oktober 1992, also lang bevor der deutsche White Dwarf erschienen ist. Schaut euch nur diese Retro-Schlachtszene zwischen den Orks und Space Marines an. FĂŒr mich ein sehr cooles und gelungenes Goodie in dem White Dwarf. Hatte noch nicht die Gelegenheit mit dir MĂ€rz Ausgabe nĂ€her anzuschauen, sieht aber ebenfalls viel versprechend aus.
 Was ist also der aktuelle Status? Nun, ich habe alles hier was ich mir fĂŒr mein Oldhammer Imperiale Armee Projekt auf den Wunschzettel gepackt habe. Ich werde das Aufbereiten der Sachen wie versprochen und angekĂŒndigt auch dokumentieren und im Falle der alten BausĂ€tze auch entsprechende Reviews abdecken. Im Stil der jĂŒngsten Reviews inklusive einer Hintergrundbetrachtung, ein bisschen Geschichte zum Bausatz und auch aufzeigen, was sich so verĂ€ndert hat. Als kleines SahnehĂ€ubchen um dem Oldhammer-Aspekt noch gerechter zu werden, versuche ich dann auch darauf einzugehen, worauf man achten sollte, wenn man die entsprechenden BausĂ€tze gebraucht kauft, um sich Ärger zu sparen und "maximalen" Spielspaß zu haben.
 

moiterei_1984

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Re: Siamtigers Log-o-rama / Chaosbunker
« Antwort #378 am: 19. MĂ€rz 2019 - 12:29:40 »

Sieht nach erfolgreicher BeschaffungstÀtigkeit aus. Wirklich gespannt was du da jetzt dann draus machst.

Dark Warrior

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Re: Siamtigers Log-o-rama / Chaosbunker
« Antwort #379 am: 19. MĂ€rz 2019 - 21:57:21 »

Der Beitrag weckt Erinnerungen, Nostalgie pur! Viel Spaß mit der Reise in die Vergangenheit. :-)
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SiamTiger

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Re: Siamtigers Log-o-rama / Chaosbunker
« Antwort #380 am: 20. MĂ€rz 2019 - 20:58:52 »

Danke, Danke :)
  Um das Thema Konflikt '47 noch einmal aufzugreifen, schauen wir uns heute das interessante GegenstĂŒck der alliierten Jumpwalker, wie dem M2 Mudskipper, den Heuschrecke/Locust Panzermech der AchsenmĂ€chte an.
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Konflikt '47 ist eine Kooperation von Warlord Games und Clockwork Goblin und basiert auf angepassten Regeln der ersten Edition von Bolt Action. Manche der BausÀtze nutzen dabei bestehende Modelle aus dem Bolt Action Sortiment, ergÀnzen diese um zusÀtzliche Telie (wie z.B. die Panzer) oder sind komplett neu wie u.a. diese LÀufer.
 Die LĂ€ufer sind eine beliebte Wahl fĂŒr viele '46+ Weltkriegs (Pulp) Settings und da macht Konflikt '47 keine Ausnahme. WĂ€hrend diese "Springer"-Mechs ursprĂŒnglich den Alliierten vorbehalten waren, machte es die Rift Technologie, welche den deutschen Wissenschaftlern zur VerfĂŒgung steht, es möglich das Panzermech-Programm weiterzuentwicklen. So entstand ein sprungfĂ€higer LĂ€ufer, der reverse engineered wurde mit UnterstĂŒtzung der Italiener - der Heuschrecke / Locust medium Panzermech. Ihm steht die Wahl zwischen HE Raketenwerfer (Nebelwerfer) und einem 75mm PaK auf den Schultern und entweder Maschinengewehren oder -kanonen in der Wanne offen.
 Und wie auch der Mudskipper ist die Heuschrecke eine UnterstĂŒtzungseinheit fĂŒr Sprungtruppen. Er passt daher perfekt zu den (Falcon) FallschirmjĂ€gern oder Ă€hnlichen schnellen Einheiten.   Die Heuschrecke ist ein Resin- und Zinnbausatz und kostet 30 GBP. Die Regeln fĂŒr den mittelschweren Panzermech findet ihr in der Defiance Erweiterung fĂŒr Konflikt '47 auf Seite 97. Der Bausatz enthĂ€lt alle Waffenoptionen, also das 75mm GeschĂŒtz, den HE-Raketenwerfer und die beiden HĂŒllenwaffen. Da es sich um einen Resinbausatz handelt, bereitet die Bauteile entsprechend vor. Also ein Abwaschen der Teile mit lauwarmen Seifenwasser um die Reste des Trennmittels zu entfernen.
 Die GussqualitĂ€t ist recht gut. Es gibt keine LufteinschlĂŒsse, aber ein paar Gussgrate und -hĂ€utchen. Versatz war kein Problem, ebenfalls war Verzug nicht vorhanden. Die Anleitung ist eingĂ€ngig und ich habe die Zinn- und Resineinzelteile entgratet vor dem weiteren Zusammenbau.
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Fangen wir mit dem Oberkörper an. Das Becken wird dort angebracht sowie das Sprungmodul/Antriebe am RĂŒcken. Die Waffen an der unteren HĂŒlle sitzen gut und stabil.
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Nun zu den Armen. Mir geflalen die Nutzlastgreifer, da dies eine praktische und angemessene Verwendung scheint (man kann damit z.B. grĂ¶ĂŸere GegenstĂ€nde bewegen aber auch Hindernisse entfernen), aber auch fĂŒr einen Mech passende Nahkampfbewaffnung darstellt. Das Design erinnert mich ein wenig an den Alien Powerloader, was aber positiv ist. Die Greifer können gedreht werden um eine etwas dynamischere Pose zu erzeugen.
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Nun zu den Beinen. Einfache Teile, angewinkelte Knie und dazu hufartige FĂŒĂŸe. Leider kein Kugelgelenk am Knöchel sondern "nur" eine wannenförmige Mulde. So können die Beine nur nach vorne oder hinten gekippt gebaut werden, nicht seitlich.
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Kugelgelenk finden sich dafĂŒr aber an HĂŒfte und Schulter, so können diese entsprechend freier gestaltet werden. Macht aber vor dem Kleben eine Stellprobe um sicher zu gehen, dass sich diese nicht gegenseitig im Weg stehen. Die Bewaffnung auf den Schultern muss nicht geklebt werden, sie sitzt auch so recht stabil am Platz. Alternativ könnte man natĂŒrlich hier Magnete einsetzen.
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Da ich zwei Heuschrecke / Locust BausÀtze habe, kann ich euch hier beide Bewaffnung aufzeigen und habe beim zweiten eine etwas dynamischere Pose gewÀhlt.
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Um euch einen Eindruck zur GrĂ¶ĂŸe der Heuschrecke zu geben, steht er hier neben dem Mudskipper der gleichen Gewichtsklasse und einem Dust 47 Mech. Im zweiten Bild neben Tiger I und Spinne-LĂ€ufer.
   
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Mir gefÀllt das bullige Design des Bausatz und hier sieht man einmal eine etwas gesetztere und etwas dynamischere Variante des Locust nebeneinander.
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke Konflikt 47 - Locust / Heuschrecke
Fazit
 Die Heuschrecke schließt die LĂŒcke zwischen dem leichten SpinnenlĂ€ufer und den schweren Thor / Zeus Panzerwalker. Der Thor / Zeus sieht zwar imposant aus, ist aber auch recht teuer. Daher kommt der mittelschwere LĂ€ufer mit 30 GBP sehr gelegen und ist auch greifbarer. Wie auch schon beim Mudskipper halte ich den Preis fĂŒr am oberen Ende des vertrĂ€glichen Spektrum. Da Warlord Games die Marke Konflikt '47 nicht gehört, sondern "nur" fĂŒr und mit Clockwork Goblin produziert wird, ist hier relativ frĂŒh in der Wertschöpfungskette eine weitere Firma die ihren Anteil haben möchte, was sich mit den Margen fĂŒr GroßhĂ€ndler und HĂ€ndler hinten raus deutlich bemerkbar macht. So ist der Jumpwalker mit 30 GBP deutlich teurer als die 24 GBP die Warlord Games sonst fĂŒr ihre Panzer abverlangt. Aber immer noch gĂŒnstiger als der Dust KV47 (45 EUR) und Westwind Tiger Mecha (40 GBP).
 Man merkt dem Bausatz allerdings auch an, dass es ein neueres Design ist und das macht es auch einfacher den Preis zu rechtfertigen. Schön bullig, nicht zu klotzig. Ein interessantes Schema, das ich mir auch gut im WĂŒsten oder Wintertarn der Panzer vorstellen kann. Die Optionen sind eine gute Dreingabe, aber wie auch schon beim Mudskipper könnten die LĂ€ufer etwas mehr Dynamik vertragen, was die BausĂ€tze nochmal stark aufwerten wĂŒrde.
 Wenn man dann noch etwas Zuladung anbringt, wie man es bei einem Panzer tun wĂŒrde, gibt das dem LĂ€ufer nochmal ein lebendigeres Aussehen. Ansonsten halte ich die Heuschrecke fĂŒr eines der besseren Designs aus dem Sortiment und freue mich ĂŒber eine Entwicklung Ă€hnlich der Bolt Action Infanterieboxen, wo die QualitĂ€t mit jedem Set besser und besser wurde.