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Autor Thema: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben  (Gelesen 3638 mal)

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Sorandir

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #30 am: 04. Februar 2021 - 20:46:19 »

Ich freu mich auf deine  Recherchen. Freiburg hab ich schon länger auf dem Zettel. Bayern vs Franzosen ist nicht so eingefahren wie Schweden vs Imps. Zumal die berühmten franz. Befehlsgaber, trotz ihrer großen Namen, ganz schön an Mercy zu knabbern hatten.
Die Armeen hierfür in 15mm bekäme ich zusammen ...(oder notfalls machen wir ein PBM draus  ;))
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Pappenheimer

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #31 am: 08. Februar 2021 - 17:54:35 »

Ich freu mich auf deine  Recherchen. Freiburg hab ich schon länger auf dem Zettel. Bayern vs Franzosen ist nicht so eingefahren wie Schweden vs Imps. Zumal die berühmten franz. Befehlsgaber, trotz ihrer großen Namen, ganz schön an Mercy zu knabbern hatten.
Kannst auch gerne mal vorbei kommen, wenn es die Auflagen wieder zulassen. Man kann in Ebringen aus dem Regionalzug aussteigen und ist faktisch schon auf dem Schlachtfeld von Tag 1 der Schlacht (es sind genau genommen drei Schlachttage). Etwa auf der Höhe der Stellung von Feldmarschall Mercy gibt es zwei Wirtshäuser:
Im Unterschönberger Hof mit Blick auf die Schneeburg und talwärts Richtung der Stellung der bayerischen Reserven.
Und im Jesuitenschloss, wo sich unweit laut Schlaufer (kommt dann in Teil 2) der zweite maßgebliche Kampf am 1. Schlachttag abgespielt haben soll.

Ich war mir nicht sicher, ob ich die Serie eher an der Wanderung über das Schlachtfeld aufhänge (Krozingen (Lager der Franzosen) - Batzenberg (Lager von Turenne vor der Schlacht) - Ebringen - Schönbergmassiv (Bayerische Stellungen) - Mühlbachtal bei Merzhausen (Schlachtfeld von Turennes Armee)) oder chronologisch. Da ich dann aber auch im Nachhinein und davor zahlreiche Bilder gemacht habe, wird's dann doch eher chronologisch am Schlachtverlauf. Einige Fragen haben sich die beiden Autoren, die recht detailiert die Schlacht beschrieben (Schlaufer & Vogel) nicht gestellt. Wie konnte Mercy Turenne entdecken? Von wo war Turennes Vormarsch eventuell sichtbar?
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Riothamus

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #32 am: 08. Februar 2021 - 18:18:15 »

Ja, solche Dinge und die persönliche Überprüfung sind oft ein Mangel der Darstellung über den bekanntlich schon Delbrück häufig gestolpert ist, da viele Schlachtfelder erst nach der Veröffentlichung vieler seiner Werke untersucht wurden. Vielleicht steht ja heute eine weitere Revolution an, wenn jemand sich die Mühe macht systematisch Fotos und Videos zu sammeln. Denn die Feldherren entschieden ja nicht nach einer späteren Vermessung, sondern zum kleinen Teil nach ungenauen Karten, aber vor allem nach dem Augenschein und den Meldungen.

Den Artikel habe ich diesmal nur überflogen, weil ich es mir im Zusammenhang mit zumindest ein oder zwei weiteren Teilen durchlesen möchte. Daher auch noch nichts dazu.
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Gruß

Riothamus

Pappenheimer

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D.J.

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #34 am: 22. Februar 2021 - 09:14:22 »

Danke für das (spannende) Lesefutter :)
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Pappenheimer

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #35 am: 22. Februar 2021 - 16:11:56 »

Danke für das (spannende) Lesefutter
Vielen Dank für den Kommentar. Freut mich. Es kommt auch noch ne Menge her und es wird bilderlastiger.  :)
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D.J.

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #36 am: 23. Februar 2021 - 06:40:20 »

Bilder sind immer gut! ;D
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tattergreis

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #37 am: 24. Februar 2021 - 16:26:27 »

Es ist sehr interessant, ein Gefecht aus der Perspektive eines denkenden Fußgängers berichtet zu bekommen.
Haben die sich wirklich bis kurz vor dem Morgen totgeschlagen? Nachtgefechte sind ja wirklich sehr selten und extrem schlecht zu steuern. Oder war das eher ein Plänkeln in der Nacht?
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老人

Pappenheimer

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #38 am: 24. Februar 2021 - 17:53:29 »

Haben die sich wirklich bis kurz vor dem Morgen totgeschlagen? Nachtgefechte sind ja wirklich sehr selten und extrem schlecht zu steuern. Oder war das eher ein Plänkeln in der Nacht?
Viel mehr gibt die Quelle nicht her. Aber man muss auch das Datum beachten: 3./4. August. Im August ist die Zeit der Dunkelheit ja schonmal recht kurz. Wenn das Kampfgebiet wie ich vor Ort auch den Eindruck hatte sehr klein war, können ja vielleicht wirklich immer wieder Wellen von ein paar hundert Mann gegen den Gaishof vorgestoßen sein. Schön wäre es, wenn Du versuchen könntest, ob Du solche Fragen einfach auf dem Blog stellst mit der Kommentarfunktion, damit künftige Leser von Deinen Überlegungen profitieren.

So richtig viel wissen wir von Turennes Flanke leider nicht. Bei Enghien kennt man mehr Details wie dann im nächsten Blogpost auch deutlich werden wird.  :)

Vielen Dank fürs Lesen.  :)
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