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Autor Thema: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben  (Gelesen 82739 mal)

0 Mitglieder und 3 Gäste betrachten dieses Thema.

Sturmtiger

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #90 am: 01. Juni 2025 - 23:00:55 »

Schöne Kostüme
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WCT

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #91 am: 04. Juni 2025 - 15:32:22 »

Sieht toll aus!
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The game [WHFB 8.Ed] is just like 40K,...- chicagoterrainfactory.wordpress.com

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tattergreis

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #92 am: 04. Juni 2025 - 22:35:47 »

Die spinnen, die Schwaben.


schappoooh

Pappenheimer

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #93 am: 05. Juni 2025 - 09:19:14 »

Vielen Dank, Leute!
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Pappenheimer

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Schwer bewaffnet ist der Bürger
« Antwort #94 am: 06. Juni 2025 - 12:58:39 »

Hier wohl der letzte Fachartikel von mir für dieses Jahr zum Thema 17. Jh..

https://wackershofenannodomini.blogspot.com/2025/06/inventar-eines-baders-von-1615.html

Es geht diesmal um die Bekleidung und Bewaffnung eines Bürgers einer Stadt in der 1. Hälfte des 17. Jh. mit ein paar Bildern dazu.

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Sturmtiger

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #95 am: 06. Juni 2025 - 15:15:11 »

Wow, was für ein Schatz an Informationen! Vielen Dank fürs Teilen – solche Inventare sind Gold wert für authentische Charakterdarstellungen.

Gerade die Kombination aus bürgerlichem Alltag (Scheren, Bücher, Handschuhe) und militärischer Ausrüstung (Muskete, Rapier, Hellebarde, Feldbinde) ist super spannend. Das zeigt schön, wie verzahnt Handwerk, Bildung und Milizwesen im 17. Jahrhundert waren.
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Pappenheimer

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Die Landheg wird besetzt
« Antwort #96 am: 17. Januar 2026 - 19:12:43 »

Passend zum Jahr 1626 einen sehr ausführlichen Artikel zu den Bürgern und Landleuten, die im Mai 1626 an die Heg zogen.



Viel Spaß bei Bildern und Text.

https://wackershofenannodomini.blogspot.com/2026/01/die-haller-besetzen-die-heg-people-of.html#more
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Sorandir

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #97 am: 19. Januar 2026 - 09:42:20 »

Interessanter Artikel. Ich hätte nur vielleicht ein paar Absätze mehr eingebaut, damit man nicht so vom Blocktext erschlagen wird.

Ist auch immer bemerkenswert, dass die zivilen Amtsträger einer Stadt auch die militärischen Anführer waren. Das erklärt wohl, warum sich die Milizen zumeist nicht mit Ruhm bekleckert haben, wenn es hart auf hart ging.
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Pappenheimer

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Re: Der Dreißigjährige Krieg in Schwaben
« Antwort #98 am: Heute um 13:29:50 »

@Sorandir
Ich war mir da auch nicht im Klaren, dass es soviel werden würde. Vielleicht werden es nächstes Jahr wieder mehr Abschnitte und im Verhältnis mehr Bilder. Ich habe ja generell viel irgendwo auf Festplatten rumfliegen, was ich in Nürnberg oder Amsterdam fotographiert habe.
Danke für Deine Eindrücke!

Was die Kommandeure anbelangt, scheint es wirklich so zu sein. Es wurde eigentlich im Rat beschlossen, dass der Stadthauptmann ( = Oberkommandierender aller Streitkräfte der Reichsstadt) die Truppen an die Heg führen würde. Bei Holderbusch (der selber ausgebildeter Soldat war) wird dieser aber nicht erwähnt. In den Ratsprotokollen taucht einmal ein gewisser "Geyerle" auf, der sich zu den Leuten an der Heg begeben soll. Dieser Geyerle war auf jeden Fall ein Stadtleutnant.
Inwiefern Stadthauptmann oder Stadtleutnant aber überhaupt als militärische Profis zu bezeichnen sind, bleibt dahin gestellt, weil mir über die Personen aus dieser Epoche nichts bekannt ist. Am ehesten wäre wahrscheinlich der Korporal Holderbusch selber qualifiziert gewesen, auch wenn er nur 1 Jahr oder nicht viel länger Profisoldat oder sowas gewesen zu sein scheint. Aber in seiner Chronik klingt er schon eher mit allen Wassern gewaschen.
Bei manchen, die in den Quellen als Hauptmann oder Capitain bezeichnet werden, ist immer die Frage, ob sie jemals etwas kommandiert haben wie dieser Hauptmann Rauchhaupt oder auch der Landhauptmann, der sich 1619 in dem Ofen versteckt haben soll. Obendrein hat der Chef jedes Dorfes den Rang Dorfhauptmann, was in den Quellen auch gern mit "Hauptmann" abgekürzt wird und das ist praktisch ein von den anderen Bauern gewählter Bauer, der eben das Dorf anführt.
Andererseits wäre es vielleicht noch schlimmer gewesen, wenn man sich so einen wie den Grafen Thurn gegönnt hätte...  ;)
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