Epochen > Absolutismus und Revolution

Wie blöde sind eure Generäle...?

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DonVoss:

--- Zitat --- Nicht Du bist in einer Rolle, sondern der Spielleiter erklärt Dir, wie Deine Rolle zu spielen ist.  
--- Ende Zitat ---
Nee, das ist so nicht richtig und geht auch aus meinem Post nicht hervor.
Was ich versucht habe zu erklären ist, das ich in der Rolle war (etwas zurückhaltender General), aber mir auch gleichzeitig der \"Vogelperspektive\" bewusst war. Aber wie ich gesagt habe, \"...kamen wir überein...\", dass es rollenunkonform wäre. Nicht der Spielleiter allein hat das entschieden oder gar mir erklärt was ich zu tun hätte.
Wir habe die Sache nur zusammen besprochen und das war auch ne neue Erfahrung. Also nicht wie bei 40k verbiestert hinter den Minis zu hocken und unkommunikativ die Würfel zu schmeißen, sondern auch während des Spiels ab und zu mal zu analysieren, was der General sich denkt und was man als Spieler denkt...

@Dece
Da trennen sich wohl die Geister.
Für mich gibts nichts Eleganteres als Rollenspiel. Und ich fühle mich auch nicht gezwungen jemanden darzustellen, es macht mir Spaß... :)

@Gero
Für jemanden der so selten für mich spielleitert stellst du ganz schpöne Ansprüche... :thumbdown:

Railroading entsteht ja meistens aus nem Mangel an Vorbereitungszeit... :sm_pirate_ugly:
Und nur ein bisschen aus Kontrollzwang...

@Dio
Railroading nennt man abfällig die Art der Spielleitung, wo die Spieler einem festen Handlungskonzept folgen und nur sehr bedingt die Möglichkeit haben, die Story zu beeinflussen.
Die typische Freiheit im Rollenspiel... Spieler: \"Ich geh einfach mal die Strasse nach Süden weiter.\" Spielleiter: \"Aber die entführte Prinzessin ist doch im Norden!\"
...Wird hier aufgehoben. Die Spieler folgen also gezwungenermaßen einem Schienenstrang ohne Abzweigungsmöglichkeiten.

Natürlich ist die Weltfreiheit im Rollenspiel reine Illusion, die ein guter Spielleiter seinen Mitspielern verkaufen muss. Denn niemand hat Zeit ne ganze Welt plus spannender Handlungstränge auszuarbeiten...

DV

Strand:

--- Zitat von: \'Diomedes\',index.php?page=Thread&postID=103670#post103670 ---Was ist den \"railroading\"?
--- Ende Zitat ---
Kurz aus der RPGTalk-Wikipedia:
\"Railroading is a GMing style in which, no matter what the PCs do, they will experience certain events according to the GMs plan. In general, this is considered a flaw, displaying a lack of flexibility, naturalness of the scenario, and lack of respect for meaningful choices by the players.\"
Der ganze Artikel dazu ist auch lesenswert. Und es gibt auch eine Passage \"When railroading is not bad\", dem ich ebenfalls zustimme. Mir geht es im Prinzip auch weniger um das Railroading an sich, sondern um die Offensichtlichkeit.


--- Zitat von: \'DonVoss\',index.php?page=Thread&postID=103672#post103672 ---@Gero
Für jemanden der so selten für mich spielleitert stellst du ganz schpöne Ansprüche... :thumbdown:
--- Ende Zitat ---
Keine Panik, das sollte keine persönliche Kritik sein. Ich habe sehr viel Spaß, wenn Du den Spielleiter machst, und ziehe immer wieder den Hut, was Du in kürzester Zeit an den Start bringst - fertig oder improvisiert.  :hutab:
Ich rede vom perfekten Spielleiter. Der perfekte Spielleiter ist eine Utopie. Man muss danach streben, ohne zu Erwarten, es auch zu erreichen. Wenn man sich nur amüsieren kann, wenn alles 110% ist, ist man hier eh fehl am Platze (siehe Bemalung von Miniaturen, siehe Regeldiskussionen, siehe Geländediskussionen, etc.). ;)

DonVoss:
:freunde:

Decebalus:

--- Zitat von: \'DonVoss\',index.php?page=Thread&postID=103672#post103672 ---@Dece
Da trennen sich wohl die Geister.
Für mich gibts nichts Eleganteres als Rollenspiel. Und ich fühle mich auch nicht gezwungen jemanden darzustellen, es macht mir Spaß... :)

--- Ende Zitat ---

Ich weiß jetzt nicht, wie Du darauf kommst. Ich bin absoluter Rollespielfan, habe auch lange gemeistert und bin auch für die Anwendung von Rollenspielelementen im Tabletop.

Ich bin allerdings der Meinung, dass \"railroading\" tatsächlich schlechtes Rollenspiel ist. Mir ist jetzt klar geworden, dass das in Deinem Beispiel anders war. Trotzdem ist eine Diskussion über passendes Agieren WÄHREND DES SPIELS irgendwie nicht überzeugend, zumindest nicht rollenspielerisch.

Auch beim Tischrollenspiel halte ich ein indirektes Vorgehen, dass den Spielern völlige Freiheit lässt, für besser. V:tM kennt etwa Charaktereigenschaften. Hier würde aber \"hilfsbereit\" nicht durch den SL erzwungen oder gefordert, sondern der Spieler könnte etwa eine Situation, in der seine Hilfe gebraucht wird, ignorieren, indem er Willenspunkte einsetzt. Es ist eben ein Unterschied, ob ich gutes Rollenspiel erzwinge und herbeidiskutiere oder ob ich es subtil belohne.

Conan:

--- Zitat von: \'DonVoss\',index.php?page=Thread&postID=103672#post103672 ---
--- Zitat --- ...
@Dece
Da trennen sich wohl die Geister.
Für mich gibts nichts Eleganteres als Rollenspiel. Und ich fühle mich auch nicht gezwungen jemanden darzustellen, es macht mir Spaß... :)
...
--- Ende Zitat ---


Ich finde sowas eigentlich auch im Tabletop genial. Der Spielorganisator kann ja im Vorfeld sagen:

Wir haben die Geberäle x, y & z,
x ist defensiv eingestellt und beliebt bei den Truppen ....
y ist ein Draufgänger aber nicht sehr beliebt...
etc...

Wer möchte wen spielen...
Wenn sich die Leute darauf einlassen hat man sicher eine Menge Spaß...
--- Ende Zitat ---

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