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Autor Thema: 2 Armeen 1743-48  (Gelesen 30960 mal)

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Pappenheimer

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    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
2 Armeen 1743-48
« am: 24. Februar 2015 - 09:56:27 »

Da wir beschlossen haben erstmal mit was bemaltechnisch leichterem als den Sachsen-Meiningern anzufangen, gibt es gleich noch ein 2. Projekt.

Erstmal alles auf Skirmish-Ebene.

Mir schwebt vor, dass man GeplĂ€nkel der Österreicher mit den Franzosen in der Kampagne 1744 nachspielen könnte.

Zur Orientierung nehme ich die Ordre de Bataille der Armee des Prinzen Karl im Elsass und die Angaben, die ich in einem Buch von 1761 zur Zusammensetzung der franz. Armee unter Coigny gefunden habe.


Interessant sind fĂŒr mich v.a. aus Lokalpatiotismus die Regimenter der Österreicher, die an der Verteidigung von Freiburg im September/Oktober 1744 beteiligt waren.
Österreicher
General von Damnitz
Inf.
1. Regiment Damnitz (spÀter Jung-Colloredo)
2. Regiment Browne
3. Regiment Neipperg
4. Regiment Harrach
5. Regiment Bayreuth
Bataillon Starhemberg (ist das ein kombiniertes Grenadierbataillon?)

Franzosen
Marschall le Duc de Coigny / M. le Duc de Noailles
\"Armée du Rhin\"
Inf.
2. Artois (1er bat.)

Mestre de Camp generale de cavalerie
Berry cavalerie

Hessen
unter General-Leutnant von Clement, dann Gen.-Maj. v. Waldenheim (gefallen bei Weißenburg), dann Gen.-Maj. von Mansbach
IR Donop, Clement, Waldenheim (jeweils 1 Bat.)
DR König (3 Esk.)
insgesamt 3.000 Mann
Also mĂŒssen das im Vergl. zu den franz. und v.a. kaiserlichen Bataillonen sehr große gewesen sein.
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Pappenheimer

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Historischer Hintergrund
« Antwort #1 am: 04. MĂ€rz 2015 - 09:31:39 »

Der historische Hintergrund.

Etwas verwirrend war fĂŒr mich anfangs, dass die selben Namen bei den Franzosen an verschiedenen KriegsschauplĂ€tzen auftauchen. Sie haben quasi turnusmĂ€ĂŸig ihre Oberbefehlshaber auf den KriegsschauplĂ€tzen durchgewechselt. So war Conti 1744 Befehlshaber in Italien (Schlacht von Villafranca), dann im selben Jahr im Elsass, dann 1745 in Deutschland, dann 1746 in Flandern, wo er sich heillos mit dem MarĂ©chal de Saxe zerstritt und in Folge dessen den Hut nahm.
Maillebois diente mal in Dtl., dann unter Coigny 1744 im Elsass, dann 1745/1746 in Italien, wo er in der großen Schlacht von Piacenza verlustreich geschlagen wurde.

Da ich mich in die Kampagne 1744 noch einlesen muss, kommt jetzt das Ende des Feldzuges im Breisgau als erstes rein.

1743 muss es einige Auseinandersetzungen bereits im Breisgau gegeben haben, denn ich habe in einem Katalog Karten franz. und österr. Truppenbewegungen aus dem SpÀtsommer 1743 im Breisgau gesehen.

WĂ€hrend der Belagerung musste mitunter von Seiten der militĂ€rischen FĂŒhrung der Österreicher gegen Verteidiger vorgegangen werden, die im Zuge der Belagerung begannen in HĂ€usern zu plĂŒndern (in dem Fall Panduren).
Interessant auch, dass selbst die Verteidiger scheinbar scharenweise desertiert sind, wogegen auch erhöhte Soldzahlungen und vermehrte Nahrungs- und Brandweinausgaben nichts nutzten. In einer Nacht sollen allein ĂŒber 30 desertiert sein (wohl irgendwie ĂŒber die WĂ€lle).

Das Ende der Kampagne sah so aus:
Der Rest der 7.000 Mann starken Besatzung Freiburgs musste Ende November 1744 die Waffen strecken. Es waren noch ca. 4.250 Mann kampffÀhig.
Die 70.000 Mann starke ArmĂ©e du Rhin hatte ihrerseits in der etwa 2-monatigen Belagerung Freiburg etwa 12.000 Mann eingebĂŒĂŸt(!) (ein MilitĂ€r-Historisches Kriegs-Lexikon gibt sogar 16.000 an) - also so viele wie in einer großen Feldschlacht.
DafĂŒr mussten die Verteidiger Freiburgs unter Feldzeugmeister Sigismund von Damnitz in die Gefangenschaft. Die auf Ober- und Unterschloss (die Festung auf dem Schlossberg) eingesetzten Truppen waren nicht mehr verteidigungsbereit. Bereits beim Abzug aus der Stadt auf die Festung soll das Unterschloss nur noch ein TrĂŒmmerhaufen gewesen sein, da die französische Artillerie geschickt von SĂŒden (heute Wiehre) Stadt und Festung unter Beschuss nehmen konnte.
Hatten die Franzosen Ende Okt./Anf. November in den Verhandlungen, die der König persönlich fĂŒhrte, noch einen freien ehrenhaften Abzug in Aussicht gestellt, wenn Stadt und Festung zusammen ĂŒbergeben wurden, so war Mitte/Ende November davon keine Rede mehr. Dummerweise sah sich Damnitz außerstande die Bedingungen nebst der Stadt auch die Festung auszuliefern zu erfĂŒllen, da er fĂŒr diese keine Kompetenzen hatte - eine Anfrage nach Wien war seine einzige Lösung. Als die Nachricht aus Wien eintraf, die auf eine unbedingte Verteidigung der Festung drĂ€ngte, war die Lage so gravierend verschlechtert, dass er kapitulierte. SpĂ€ter wurde er deswegen offiziell gerĂŒgt. Andererseits bescheinigte Louis XV seinen ganzen Respekt den österr. Verteidigern gegenĂŒber indem er ausgesprochen haben soll: \"So tapfere Leute wĂŒnsche ich in meinem Heere zu haben\".*

* Johann Ritter von Rittersberg: \"Geschichte des kaiserlichen königlichen Nro. 47sten erledigten Freyherr v. Klopstein ́schen Linien-Infanterie-Regiments, seit dessen Errichtung im Jahre 1682 bis auf die neueste Zeit. Mit kurzer Uebersicht der militĂ€rischen Zeitgeschichte dieser Epoche\" 1827, S. 15
Literatur:
1. Detlef Vogel: \"Die Belagerungen Freiburgs i. Br. wÀhrend des 17. und 18. Jahrhunderts\" - in: \"Stadt und Festung Freiburg - AufsÀtze zur Geschichte der Stadtbefestigung\" Verlag Stadtarchiv Freiburg, Freiburg, 1988
2. W. Klug/ J. Diel: \"Festung Freiburg: die Bauentwicklung vom dreißigjĂ€hrigen Krieg bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts\" - in \"Stadt und Festung Freiburg - AufsĂ€tze zur Geschichte der Stadtbefestigung\"
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2 Armeen 1743-48
« Antwort #2 am: 18. MĂ€rz 2015 - 12:45:52 »

Ich suche derzeit detailierte Angaben zu den Truppen, die damals in Freiburg waren. Kavallerie mĂŒsste eigentlich auch dabei gewesen sein. Es mĂŒsste ja eigentlich einiges im Zuge der Kapitulation aufgezeichnet worden sein, wieviele Bataillone und von welchen Regimentern dabei waren.

Hab was gefunden, leider nur zur Infanterie.
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« Antwort #3 am: 18. September 2015 - 09:56:40 »

Das Dumme ist, dass ich jetzt massig preußische Husaren habe, aber bei den Franzosen die Husaren kaum eine Rolle spielten. Außerdem gab es ja auch noch garnicht so rasend viele Regimenter zu der Zeit.
Lynden Hussards
Esterhazy/David Hussards
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« Antwort #4 am: 06. Oktober 2015 - 11:05:58 »

Zwischenstand

Ösies
1 Btl. Bayreuth FĂŒsiliere (+ 1 Komp. Grenadiere)
1 Btl. Wurmbrand FĂŒsiliere (+1 Komp. Grenadiere)
1 Btl. PriĂ© FĂŒsiliere (+1 Komp. Grenadiere)
1 Btl. Arenberg FĂŒsiliere (+ 1 Komp. Grenadiere)
1 Btl. Salm (+1 Komp. Grenadiere)
1 Btl. Botta (+1 Komp. Grenadiere)
1 Btl. ForgĂĄch

1 Btl. AdHoc Grenadiere Arenberg/Bayreuth/Prié
1 Ad Hoc Btl. Prié/Browne/Salm
1 Btl. Grenadiere

\"300\" Trenck\'sche Panduren
Banalisten

3 1/2 Esk. KĂŒrassiere \"Diemar\"
6 1/2 Esk. KĂŒr. Lanthieri
1/2 Esk. Karabiniers Hohenzollern
3 1/2 Esk. Dragonerregiment Ligne
3 1/2 Esk. Styrum
3  1/2 Esk. DR Bathyany
3 Esk. Husaren Nadasdy
3 Esk. Husaren Karolyi
1 3-PfĂŒnder
1 6-PfĂŒnder
2 Generalstab (Oberbefehl) Feldmarschall + Dragoner (Styrum) / FM + Offizier
5 BrigadegenerÀle FWM
1 Brigadekommandeur Obrist
Macht in Toto: 9 Bataillone, Panduren, Banalisten, 27 Eskadrone, 2 mal Artillerie (\"12\" Gesch.)

Hessen
1 Btl. Mansbach
1 Btl. Clément
1 General
Macht in Toto: 2 Btl.

Franzosen
Cavalerie légÚre:
4 Esk. Cav. légÚre - Maréchal de Camp Generale de la Cavallerie
4 Esk. Cav. légÚre - Reg. Berry
4 Esk. Cav. légÚre - Reg. Clermont-Tonnerre
4 Esk. Cav. légÚre - Cuirassiers du Roi
4 Esk. Cav. légÚre - Reg. Pons/Harcourt
4 Esk. Cav. lĂ©gĂšre - Bourbon Cavalerie 
4 Esk. Cav. légÚre - Hussards Bercheny
4 Esk. Cav. légÚre - Hussards Polersky
Maison du Roi:
1 Esk. Gendarmes de la Garde
1 Esk. Chevaulegers de la Garde
2 Esk. Mousquetaires de la Garde du Roi
1 Esk. Grenadiers Ă  Cheval (1 Kompanie)
2 Esk. Gardes du Corps - 1er Compagnie francaise

Dragons:
5 Esk. Orléans Dragons
5 Esk. Dragons Royal
5 Esk. Beauffremont Dragons

2 Btl. Gardes Francaises

Infanterie de ligne:
2 Btl. IR La Marine
1 Btl. IR Royal La Marine
1 Btl. IR La FĂšre
2 Btl. IR Artois
2 Btl. IR Navarre

Infanterie Ă©tranger:
1 Btl. IR Clare
1 Btl. IR Dillon
1 Btl. IR Berwick
1 Btl. Rooth
1 Btl. Royal Suédois

1 Btl. Arquebusiers de Grassin
1 Btl. Fusiliers de la Morlier
1 \"Btl.\" Compagnies Franches Noble & Chemin

3 4-PfĂŒnder
2 8-PfĂŒnder
1 16-PfĂŒnder

11 Brigadekommandeure (7 xM. de Camp, 3xBrigadier. 1 Lieut.-GĂ©neral)
1 General (Oberbefehl) Lieutenant General + Aide de Camp (Royal la Marine)
1 Marschall + 1 Garde du Corps (1er Comp. franc.)
Le Roi
Macht in Toto: 18 Btl., 54 Esk., 6 mal Artillerie ("36" GeschĂŒtze)

Soweit ne spielbare Streitmacht vorhanden!  :D
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2019 - 08:35:38 von Pappenheimer »
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« Antwort #5 am: 16. Oktober 2015 - 13:31:10 »

So ein Krampf, scheinbar waren die hessischen Grenadiere garnicht wie bei den Preußen zu der Zeit organisiert. http://www.kronoskaf.com/syw/index.php?title=Hesse-Kassel_Line_Infantry_Organisation
Gnampf! X(
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« Antwort #6 am: 04. November 2015 - 11:44:28 »

Den Stand des Projekts sieht man in meinem letzten Spielbericht: http://www.sweetwater-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=18071

Bei den Basierungen mĂŒssen wir irgendwann, wenn wir mal Zeit haben (  :wacko:  ), nochmal ran. Ein paar Minis haben auch Abplatzungen und mĂŒssen nachgemalt werden, v.a. leider die Österreicher, wo wir eh schon so wenig davon haben. Ansonsten aber offensichtlich schon ne Menge, die meinen Anforderungen genĂŒgt und mit denen man mit \"Der alte Fritz\" ein sinniges Szenario spielen kann. FĂŒr Very CafĂ© Actions! sind die Einheiten schon zuviele.

Freue mich schon darauf, wenn ich mal weitere Ösies ins Feld fĂŒhren kann. Leider sind nur alle unbemalten Minis eh im Moment außer Hauses.  ;(
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« Antwort #7 am: 27. November 2015 - 11:02:03 »

FĂŒr \"Maurice\" wĂŒrde ich bei kĂŒnftigen Spielen einfach statt 4 Bases 3 pro Einheit bei der Kavallerie nehmen. Wenn man nur 2-3 Einheiten Kavallerie hat, dann verwendet man sie fast garnicht, weil 1 Force von 1 E. zu aktivieren genausoviele Karten wie 1 Force von 4 Einheiten kostet. Wenn man massig Kavallerie einsetzt, kann diese m.E. durch ihre grĂ¶ĂŸere Geschwindigkeit auch besser wirken. Man könnte z.B. 2 Einheiten nehmen und damit eine Infanterielinie attackieren.

Ziel ist aber, dass ich 2 Esk. zu je 6 Bases pro Regiment bei der Kavallerie habe. Dann kann ich diese auch einfach bei Maurice in 3 Einheiten zu je 4 Bases verwenden.  :smiley_emoticons_pirat:

Prima wĂ€re ein VerhĂ€ltnis von 3/5 Kav. zu 2/5 Infanterie. Die Kavallerieeinheiten sind ja generell schwĂ€cher - historisch in der Zahl der Reiter pro Esk. - aber dafĂŒr, was die Zahl der Eskadrone betrifft zahlreicher als die Bataillone. Sowohl in MAURICE wie auch in \"Der alte Fritz Rules\" haben Kavallerieeinheiten kaum eine Chance gegen geordnete unverbrauchte Infanterie, was auch ganz historisch ist.
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« Antwort #8 am: 01. Dezember 2015 - 17:21:48 »

Zitat von: \'Pappenheimer\',\'index.php?page=Thread&postID=202243#post202243
Das Dumme ist, dass ich jetzt massig preußische Husaren habe, aber bei den Franzosen die Husaren kaum eine Rolle spielten. Außerdem gab es ja auch noch garnicht so rasend viele Regimenter zu der Zeit.
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Noch blöder diese typisch franz. Ausnahmen! Hatten denen ihre Trompeter doch tatsĂ€chlich keine Husaren-, sondern Livreeuniformen.  X(
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« Antwort #9 am: 06. Dezember 2015 - 21:53:02 »

Mir ist aufgefallen, dass 1 Esk. Kav. als Einheit eigentlich quatsch sind.

1 Kavallerieregiment hatte bei den Ösies ca. 800 Reiter. Das Bataillon zĂ€hlte bei Regimentern von 2.000-2.400 Mann also etwa 500 Mann. Da ich die Grenadiere der Dragoner und Karabinierkompanien weglasse, sind also die Bataillone der Infanterie und die Regimenter der Kavallerie etwa gleich groß. Heißt, bei mir reprĂ€sentieren 12 Reiter ein halbes Regiment oder 3 Esk.. Die Grenadiere waren im Österreichischen Erbfolgekrieg eigentlich immer nur wĂ€hrend der Schlacht zusammengezogen worden. FĂŒrs Spiel, wo wir fast immer offene Schlachten spielen, braucht man die Grenadiere nicht integrieren. Waren ja eh nur 2 Kompanieen und fallen genaugenommen nicht so ins Gewicht und wĂŒrden sich maßstĂ€blich kaum darstellen lassen.

Reitereinheiten, die auf 2 Bases zusammengeschmolzen sind, also auf EskadronsstĂ€rke, spielen keine Rolle mehr bzw. werden sozusagen als gebrochen in „Der alte Fritz Rules“ entfernt.

Da die Franzosen nur sehr kleine Kavallerieregimenter von 2 Esk. zu je 4 Kompanien hatten, sind sie mit 6 Bases Ă  2 Modellen sogar eher zu groß dargestellt - eigentlich wĂ€ren es nur etwa 290 Mann SollstĂ€rke(!). Gut, wenn man sich einliest (hĂ€tte fast auch jedem Regiment 24 Figuren zugebilligt). Das macht die Franzosen andererseits auch farbenprĂ€chtiger, wenn man mehr unterschiedliche Regimenter aufstellen kann.
Edit! \"État gĂ©nĂ©ral des troupes de France sur pied en mai 1748\" gibt Kavallerieregimenter von 4 Eskadronen und ĂŒblicherweise um die 620 Mann an!

Mal eine kleine Berechnung:

Franzosen:
Bataillon (1-4 Bat. je Reg.): 16 Kompanien FĂŒseliere+1 Komp. Gren. Ă  ca. 40 Mann - macht SollstĂ€rke: 640 Mann. 24 Modelle

Regiment Cavalerie LĂ©gĂšre ca. 600 Mann 12 Modelle

Österreicher:
Bataillon (4 Bat. pro Regiment): 4 Komp. FĂŒseliere - die Grenadiere sind nicht integriert in die Bataillone - Ă  ca. 130 Mann - macht SollstĂ€rke: 520 Mann.  20 Modelle
Grenadiere (2 Komp. pro Regiment) - macht SollstÀrke: ca. 95 Mann. 4 Modelle

Regiment KĂŒrassiere ca. 1.000 Mann. 20 Modelle
Komp. Karabiniers (1 Komp. pro Regiment) - macht SollstÀrke: 100 Mann 2 Modelle

Regiment Dragoner ca. 1.100 Mann 20 Modelle
Komp. Gren. zu Pferd (1 Komp. pro Regiment) - macht SollstÀrke: 100 Mann 2 Modelle

Auch ganz spannendes Thema: http://www.wargames.co.uk/randoms/library/frontages.htm
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970 - 01:00:00 von 1463737763 »
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« Antwort #10 am: 22. Dezember 2015 - 14:49:13 »

Den aktuellen Stand des Projekts sieht man im letzten Spielbericht von mir: http://www.sweetwater-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=18381
Abzuziehen sind die schönen 3 Infanterieeinheiten von BlĂŒchi, die sich dadurch hervorheben, dass 6 Minis auf einer 4x4cm-Base stehen. Außerdem hat er eine Einheit KĂŒrassiere beigesteuert, die allerdings auf den Fotos fast nicht zu sehen sind und nur teilw. sowas wie Dreispitze trĂ€gt - macht aber m.E. das Bild nicht wirklich kaputt.  :)

Beim letzten Spiel habe ich einfach 2 KĂŒrassiertrupps mit jeweils 1 Base Husaren aufgefĂŒllt. Fiel optisch meines Erachtens nicht so arg ins Gewicht.

Man sieht auch auf den Fotos meine ersten Versuche am GelÀnde zu schrauben indem ich mehr schlecht als recht nen Zaun von NOCH verwurstet habe.
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« Antwort #11 am: 08. Januar 2016 - 15:57:10 »

Mal keine Einheiten aber ein GelĂ€ndestĂŒck fĂŒr den Österreichischen Erbfolgekrieg. Ich bin zwar mit meiner kleinen Artilleriestellung schon recht zufrieden, plane aber auch eine große Redoute, wo eine Einheit von 6 Basen locker reinpassen soll und die dann in einem Szenario wie Fontenoy die Redoute d\'Eu reprĂ€sentieren könnte.  8)

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Linksammlung WAS
« Antwort #12 am: 22. Januar 2016 - 11:46:53 »

Ich suche ja alle möglichen Infos. Leider war dieser Blog nur von kurzer Dauer, enthÀlt allerdings einige gute Hinweise z.B. zur Schlacht bei Rocoux: http://was-flanders.blogspot.de/2008_09_01_archive.html
http://battlefieldanomalies.com/the-battle-of-lauffeldt/
Ordre de Bataille der Österreicher in Belgien nach Fontenoy (also wohl bei Rocoux und Lauffeldt passend): http://www.cgsc.edu/CARL/nafziger/746XAA.pdf
http://www.cgsc.edu/carl/nafziger/index.asp

Und DIE Quelle, wenn auch nur teilweise in Schwarz-Weiß, wenn ĂŒberhaupt: https://www.royalcollection.org.uk/collection/search#/page/1 Man muss halt noch David Morier - Creator - all items angeben.

Dann natĂŒrlich der Gudenus mit fast allen Regimentern von 1735! http://miniaturasmilitaresalfonscanovas.blogspot.de/2013/03/manuscrit-de-gudenus-1735-coleccion.html

Sehr inspirierend dieser Blog mit sehr schönen 1/72ern der guten Zeit! http://modusregmagnimomenti.blogspot.de/search/label/7yw?updated-max=2012-07-28T10:50:00%2B02:00&max-results=20&start=10&by-date=false
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970 - 01:00:00 von 1458730324 »
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« Antwort #13 am: 27. Januar 2016 - 09:11:34 »



Hier nun die erste von mir selber bemalte Truppe. Deutsche Artillerie der Erzherzogin von Österreich. Mit den Figuren bin ich schon restlos zufrieden, die GeschĂŒtze sind noch verbesserungsfĂ€hig. Es ist aber auch ne Herausforderung bei zwei so unterschiedlichen Modellen. Das von Zvezda hat fast eher zuviele Details, wĂ€hrend man bei dem von Revell die BeschlĂ€ge erraten muss, bzw. sich am besten nach der Illustration auf der Packung richtet - daher auf jeden Fall aufheben! Denn da sind praktisch bis auf denen an dem Kasten mit der Munition keine BeschlĂ€ge weder an den RĂ€dern noch an der Lafette dargestellt. Ein bisschen UnterstĂŒtzung bekam ich noch von BlĂŒchi (Schattierung) und Pallas Athene (ein paar der Knöpfe). Merci vielmals!

Es handelt sich ĂŒbrigens um einen 3 PfĂŒnder aus österr. Produktion und einen 6 PfĂŒnder.

Als NĂ€chstes gehe ich an die französische Artillerie, wo ich noch immer ĂŒber der GeschĂŒtzfarbe sinniere.
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Maréchal Davout

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« Antwort #14 am: 27. Januar 2016 - 12:46:03 »

Haha! Die ersten eigenen bemalten Figuren fĂŒrs Projekt! :P Gefallen mir! So kommt erst richtig Leben ins Projekt - mach doch bitte gern auch noch Fotos von deinen ganzen erworbenen/fremdbenmalten Einheiten!

Mir gefÀllt auch der Hintergrund mit Illustration.

Spendierst du jeder Kanone 4 Artilleristen? WÀre schön, finde ich!

Viele GrĂŒĂŸe und gern davon mehr
Felix
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