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  • 05. Dezember 2019 - 23:18:47
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Autor Thema: HoW: Italien 1742-1748  (Gelesen 1962 mal)

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D.J.

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Re: HoW: Italien 1742-1748
« Antwort #45 am: 15. Juli 2019 - 14:55:37 »

Ah! Ein Spielbericht! Den speichere ich mir f├╝r sp├Ąter ab :D
Danke f├╝r deine M├╝hen :)
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Keiner von uns kommt hier lebend raus! Also h├Ârt auf, euch wie Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen, spaziert in der Sonne, springt ins Meer, sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern, seid komisch. F├╝r nichts anderes ist Zeit.
(Sir Philip Anthony Hopkins)

Mar├ęchal Davout

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Re: HoW: Italien 1742-1748
« Antwort #46 am: 15. Juli 2019 - 18:40:26 »

Ich fand das Szenario auch sehr spannend! Cool, dass es auch so knapp war - ist einem ja nicht immer verg├Ânnt... Ich bin mir nicht so sicher, ob die Siegchancen der Franzosen nicht zu hoch sind, aber wenn es so knapp war, spricht das ja eher dagegen. Ebenfalls Dank f├╝r den Spielbericht! :)
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Pappenheimer

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Re: HoW: Italien 1742-1748
« Antwort #47 am: 15. Juli 2019 - 18:48:56 »

Die Franzosen haben f├╝r sich, dass sie deutlich mehr Truppen haben und keine Miliz oder so Kram.

Die Piemontesen hatten das Gel├Ąnde auf ihrer Seite. Theoretisch k├Ânnte man auch die H├Ąlfte der Infanterie in Pontebernado verschanzen.
Die Schanze war ja "heavy cover" und da die Franzosen angreifen mussten, gerieten sie zeitweise ins Kreuzfeuer meiner Artillerie. Vielleicht h├Ątte ich diese sofort aufdecken sollen, als sie in Feuerreichweite (50cm) kam. Hier habe ich vielleicht sinnloserweise auf einen ├ťberraschungseffekt gesetzt. 

Au├čerdem waren die 3 Linienbataillone im Schnitt qualitativ deutlich besser als die 7 franz. Bataillone.
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Mar├ęchal Davout

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Re: HoW: Italien 1742-1748
« Antwort #48 am: 16. Juli 2019 - 09:31:56 »

Danke f├╝r die Erg├Ąnzung! Ich habe f├╝r meinen Spieltisch tats├Ąchlich ein unglaublich kompliziertes Modul (er besteht eigentlich aus 6 60x60cm Modulen mit Rasen ├╝ber die ich dann zumeist nochmal die GW-Matte werfe). Eines dieser Module kann man ersetzen durch eins mit einem riesen Felsen, an dessen Fu├č eine tiefe Schlucht ist, in der ein Wasserfall entspringt und ├╝ber die eine H├Ąngebr├╝cke geht. Sehr aufwendiges, sch├Ânes Teil, aber f├╝r die meisten Schlachten wenig zu gebrauchen... Nimmt halt auch 1/6 des normalen Tisches (ohne Anbauten) an Fl├Ąche weg. Wenn ich aber mal im Gebirge spielen sollte oder speziell f├╝r besondere Skirmish-Szenarien w├Ąre das Teil mal cool in einem Gefechtsbericht zu pr├Ąsentieren.
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Pappenheimer

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HoW Schlacht bei Rottofredo 1746
« Antwort #49 am: 12. November 2019 - 17:01:30 »

├ťberraschenderweise kam ich doch vor ein paar Tagen zu einem wohl finalen Spielchen HoW f├╝r dieses Jahr. Ein alter Freund kam mit seiner Freundin vorbei und war dann auch von den Regeln und den Figuren etc. ungemein angetan, auch wenn er selber eher Kings of War Historical oder LR spielen wird, wenn er seine Perry Fig├╝rchen fertig hat.



AUSTRIANS
CinC FZM Botta Adorno (Dash.)

1) Avantgarde : Neuhaus (Dep.)
1 x fusiliers (small)
5 x grenadiers

2) Right Wing - B├Ąrnklau (Dash.) - killed on a 8-12 (replaced by Andlau (Dep.))
2 x fusiliers

3) Serbelloni (Dash.)
2x Dragoons
2x Cuirassiers

4) FML Lucchesi ? (Dep.)
2 x hussars
1 x Dragoons
1 x Cuirassiers

5) Brig. Vogter (Dep.)
2 x fusiliers
1x light artillery

6) Gen. Meligini (Dep.)
2 x fusiliers

7) Gen. Harsch (Dep.)
1 x fusiliers
1 x med. artillery


BP 11

ALLIES
CinC Duc de Maillebois (Dep.)

A) Brig. Loi-de-Lion (Dith.)
3 x Piquets (Small) ÔÇô in Cascines

B) MdC Chevert ? (Dep.)
4 x cavalry

C) Marquis la Carte (Dep.) ?
3 x inf.

1 x medium artillery

D) Comte de Danois (Dep.) ?
3 x inf.

E) Belle-Isle (Dash.) ?
2 x cavalry
2 x dragoons

BP 8

Rottofredo and Sarmato light cover
Tibone and stream fordable
River Po not fordable
Cascines light cover


Victory conditions:


AUSTRIANS:

defeat the enemy


FRENCH

Major victory

lead 10 Points to Castel San Giovanni

Minor victory

lead 8 Points to Castel San Giovanni

(1 Point for Units with 0-2 hits, 0,5 Point for Units with 3 hits)

Soll ich den Bericht lieber in einem Briefstil oder lieber ganz unverbl├╝mt runterschreiben? Eure Meinung ist gefragt.  ;D

Morgen geht es hier weiter.
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tattergreis

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Re: HoW: Italien 1742-1748
« Antwort #50 am: 12. November 2019 - 20:45:10 »

Briefe unterliegen dem Datenschutz, deshalb bitte ich von einer Ver├Âffentlichung abzusehen :)
Bitte einfach nur gegebene Befehle notieren und darstellen, inwiefern sie ausgef├╝hrt wurden. Dann noch ein paar Verlustzahlen und die Analyse kann beginnen.

cheers
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Pappenheimer

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Rottofredo 1746 2
« Antwort #51 am: 13. November 2019 - 11:27:11 »

Mein Kumpan und ich teilten uns die Franzosen. Ich hatte den Oberbefehl und er hatte den Befehl ├╝ber die Piquets und die Rolle von Chevert.
Sein Auftrag war mit den Piquets den Feind so lange wie n├Âtig hinzuhalten und eventuell eine Umfassung durch den linken ├Âsterreichischen Fl├╝gel unter Lucchesi zu verhindern, der uns den R├╝ckzugsweg ├╝ber die Stra├če nach Castel San Giovanni abschneiden konnte.

Pallas Athene ├╝bernahm die Rolle von Feldzeugmeister Botta Adorno, w├Ąhrend die Freundin meines Kumpans den linken Fl├╝gel mit den Truppen Lucchesis, Harschs, Meliginis und Vogters dirigierte.
Die M├Ądels hatten eigentlich einen recht einfachen Auftrag. Unsere Vorposten ├╝berrennen oder ausflankieren und uns am Abzug hindern.


Sogleich lie├č Neuhaus seine Grenadiere vorr├╝cken. Da der Raum zu eng war, schickte er zwei Trupps auf der Stra├če nach Rottofredo in Marschkolonne.


Chevert entschied sich seine Kavallerieregimenter in einem weiten Bogen nach S├╝den zu f├╝hren.
Der Chevalier de Belle Isle hatte in seiner urspr├╝nglichen Position keine Chance zur├╝ck zu gehen ohne seinen Weg mit den Brigaden meines Zentrums zu kreuzen. Daher entschied ich, dass er vorr├╝cken musste, um eine Umgehung unserer Piquets etwa durch Serbellonis Kavallerie oder B├Ąrnklaus F├╝siliere zu verhindern. Dazu entfaltete der Chevalier seine Truppen in zwei Treffen en Bataille.
Die ├Âsterreichische Infanterie ging s├╝dlich und n├Ârdlich der Kirche vor.


Die erste Angriffswelle der ├Âsterreichischen Avantgarde wurde abgewehrt. W├Ąhrend das s├╝dlichste Piquet die Schanze bei der Kirche r├Ąumte, f├╝gte das mittlere den anr├╝ckenden ├Âsterreichischen Grenadieren empfindliche Verluste zu. Das n├Ârdliche Piquet schlug die angreifenden F├╝siliere sogar in die Flucht.

Direkt am Poufer befahl Serbelloni seiner Kavallerie geschwind vorzur├╝cken. Ein Regiment Dragoner st├╝rmte am weitesten voraus, auch weil es nicht von B├Ąrnklaus Infanterie behindert wurde. Dieses Regiment isoliert aufzureiben war nun das Vorhaben des Chevalier de Belle-Isle.


Da ich voller Erstaunen feststellte, dass die Piquets und die Dragoner am Po den Feind hinhielten, ├Ąnderte ich meine Absichten im Zentrum v├Âllig. Statt mit langsamen R├╝ckw├Ąrtsbewegungen mich abzusetzen, wobei ich Front gegen den Feind lassen wollte oder zumindest mein erstes Treffen Infanterie zur Abwehr der nachdr├Ąngenden ├ľsterreicher einzusetzen gedachte, lie├č ich nun meine Infanterie in Kolonnen umformen.
Chevert entwickelte au├čerhalb der Kanonenreichweite von Vogters leichter Artillerie seine vier Regimenter in Schlachtlinie.
Der Chevalier de Belle-Isle lie├č die Dragoner zur Abwehr von Serbellonis Kavallerie zur├╝ck und befahl den beiden restlichen Einheiten den R├╝ckzug.
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Pappenheimer

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Rottofredo 1746 3
« Antwort #52 am: 13. November 2019 - 14:23:33 »


Nachdem nun unsere Dragoner die f├╝hrende Einheit von Serbellonis Kavalleriefl├╝gel in die Flucht geschlagen hatte, mepfahl ich Chevert die Piquets zur├╝ck zu nehmen, da sie ohnehin ihren Zweck erf├╝llt hatten.
Inzwischen ├╝berquerte ein Drittel der Grenadiere unter Neuhaus die Br├╝cke inmitten unserer Piquets, die drohten umzingelt zu werden.
Cheverts Kavallerie setzte sich ├╝ber den Tibone ab, da Lucchesi nicht vermocht hatte rechtzeitig seinerseits nachzusetzen.


Unsere Dragoner empfingen erneut einen Ansturm durch Serbellonis Kavallerie und schossen hinein. Derweil erneuerte Neuhaus seine Angriffe auf die vor ihm liegenden Cascinen.


W├Ąhrend der eine erfolgreich war, wurde der zweite erneut unter hohen Verlusten abgewehrt. Unsere Piquets leisteten nun seit 2 Stunden erfolgreichen Widerstand gegen eine 3-fache ├ťbermacht.

Morgen geht's weiter.
« Letzte ├änderung: 14. November 2019 - 08:49:02 von Pappenheimer »
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D.J.

  • B├╝rger
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Re: Rottofredo 1746 2
« Antwort #53 am: 13. November 2019 - 15:00:07 »

Morgen geht's weiter.

Ich freu mich schon und halte Kaffee und Pl├Ątzchen bereit :D
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Pappenheimer

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Rottofredo 1746 4
« Antwort #54 am: 14. November 2019 - 09:15:26 »


Nun war das schier undenkbare geschehen. Belle-Isles Dragoner hatten die anst├╝rmenden K├╝rassiere und Dragoner derart heftig mit ihrer Salve mitgenommen, dass eines der Regimenter in die Flucht geschlagen und das andere zum R├╝ckzug gezwungen wurde, vor allem da der Raum am Po zu eng war und kein R├╝ckzugsweg vorhanden war. Damit war Serbellonis Kavalleriefl├╝gel gebrochen und die Einheit, die sich zur├╝ckgezogen hatte, verlie├č auch fluchtartig das Feld.
Endlich kam nun B├Ąrnklau mit seinen Bataillonen anstelle von Serbelloni zum Einsatz. Doch es war zu sp├Ąt.


Im Zentrum setzten sich unsere verbliebenen Piquets langsam ab. S├╝dlich der Kirche hatte ein Trupp von uns beide Brigaden unter Vogter und Meligini im Schach gehalten, da ein Bataillon der Angreifer sogar einmal zum R├╝ckzug gezwungen werden konnte.
Botta Adorno konnte nur einen Trupp von Neuhaus Grenadieren hinter Rottofredo in den R├╝cken meiner Kolonnen feuern lassen.


Das Gros meiner Infanterie aber marschierte unbeschadet auf der Stra├če nach Castel San Giovanni ab.


Die Schlacht war so ziemlich das Gegenteil vom historischen Ausgang. Die ├ľsterreicher verloren 4 Einheiten (2x Dragoner, 1 x K├╝rassiere, 1 x F├╝siliere), wir nur einen Trupp Piquets. Wir hatten uns aber auch anders als der historische Maillebois nicht auf eine wirkliche Schlacht eingelassen, um den Feind vom Leibe zu halten. Das hatten eigentlich unsere Dragoner und Piquets alleine geschafft.
Cheverts Kavallerie hatte lediglich demonstriert und das sogar au├čerhalb der Kanonenreichweite der ├ľsterreicher, die kunstvoll versucht hatten mit Lucchesis Kavallerie um Harsch und Vogters Infanterie herum zu man├Âverieren und dabei wohl entscheidend Zeit verloren hatten. Vielleicht h├Ątten die ├ľsterreicher lieber ihren Oberbefehlshaber zu Vogter gestellt, der dann rascher den Bach ├╝berquert h├Ątte.
Wir hatten aber auch wirklich viel Gl├╝ck mit unseren Dragonern, die abgesessen so gut k├Ąmpften wie noch nie.

Entsprechend den Szenarioregeln ein Unentschieden, aber deutlich mit Vorteilen f├╝r die Franzosen, die zweifelsohne den R├╝ckzug der Armee in einer Runde 7 oder 8 bewerkstelligt h├Ątten.
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