Sweetwater Forum

Sweetwater Forum

  • 17. Januar 2021 - 17:42:00
  • Willkommen Gast
Erweiterte Suche

Neuigkeiten:

Endlich wieder da!

Autor Thema: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen  (Gelesen 22942 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Maréchal Davout

  • Edelmann
  • ****
  • Beiträge: 3.640
    • 0
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #510 am: 12. Januar 2021 - 14:48:50 »

Hier geht´s ja wieder voran, super! Klinker sehen gut aus, wenn dann noch Tür- und Fensterrahmen etc. kommen, wird´s richtig schick.

@Rio: Aber Forrester solltest du trotzdem nochmal lesen, das lohnt sich immer! ;)

Gespeichert

Pappenheimer

  • Edelmann
  • ****
  • Beiträge: 4.224
    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #511 am: 12. Januar 2021 - 15:07:33 »

Von Pegasus gibt es ein Farm Animals Set. Es ist sowohl in 1:50 als auch in 1:72 erhältlich. Einige Tiere aus dem 1:50er hast du schon in meinem Frostgrave-Thread gesehen. Die sind toll und in 1:72 sind sie einfach kleiner und das 1:72 Set enthält, meine ich die doppelte Anzahl. Schafe, Schweine, Rinder, ein paar Hunde, Ziegen, Esel, Hühner, Truthähne und Tauben soweit ich mich aus dem Stehgreif erinnere. Es dürften mehr sein, als du brauchen kannst. Ich überlege selbst, mir das Set nochmal für 1:72 zu holen. Die Tiere sind aber eher modern. Für 1800 sind sie aber schon verwendbar, denn wenn es auch die Hunderassen so noch nicht gab, dann doch recht ähnliche, was dann ob der Größe nicht weiter auffällt.
Ich nutze die auch, obwohl ich es schade finde, dass sie den Kühen keine Hörner verpasst haben, die man halt dazu malen muss. Die Schweine hätten auch ruhig erkennbares Fell haben dürfen. So passen die Tiere eigentlich eher für 20./21. Jh.. Aber mit ein bisschen Mühe bei der Bemalung und Augenzudrücken geht das schon. Letztlich sieht man das Viehzeug doch nur am Spielfeldrand außer als Objectives in Skirmish-Spielchen. Da haben mir aber v.a. die Rinder auch immer wieder getaugt - siehe meine alten Spielberichte.
Gespeichert

D.J.

  • Bauer
  • ****
  • Beiträge: 890
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #512 am: 12. Januar 2021 - 15:31:31 »

Ich schaue mir die nachher mal online an. Notfalls habe ich ja noch für SAGA und HdR Getiers für einen Bauernhof. Da haben die Schweine noch diese langen Borsten. Nicht ganz wie Wildschweine, aber eben auch keine Babypoporosa Zuchtschweine aus dem 20. / 21. Jahrhundert. Mal schaeuen ob da notfalls auch was passt.

Und jetzt schalte ich um nach Süderbrarup zu den beiden wohl am schwersten arbeitenden Gas-, Wasser- und ... Fäkalienablaufinstallateuren ever ;D





Feierabend :D
Gespeichert
Wer Kölsch trinkt, verliert die Kontrolle über sein Leben

Riothamus

  • Edelmann
  • ****
  • Beiträge: 4.860
    • 0
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #513 am: 12. Januar 2021 - 16:58:51 »

Wieder einmal eine Menge zu schreiben.

Erst mal: Die Baustelle weiß schon zu gefallen. Ich freue mich auf Fenster und Türen.

@ Forester: Ja, aber Neues geht da erst mal vor. Von Cornwell habe ich bisher erst wenig gelesen. Sehr wenig. Von Forester hingegen eine Menge.

@ Tiere: Um 1800 waren die Schweine schon auf einem guten Weg zu heutigen Schweinen. Wenn du sie gemustert, etwa schwarz-weiß bemalst, fällt allenfalls die Größe auf. Deshalb würde ich auch keine 28mm Schweine nehmen. Die Hörner der Kühe sind leicht zu ergänzen. Doch zumindest die Hörner einiger Milchkühe sollte damals schon der Schmied ausgebrannt haben. Es mag natürlich sein, dass das in Belgien anders war, aber wer mal den Tritt einer Kuh kennengelernt hat und weiß, dass es unter ihnen richtig hinterhältige Exemplare gibt, der weiß, was ich meine. Aber das wichtigste ist, dass Hörner nun wirklich leicht zu modellieren und anzubringen sind. Klar, man muss akzeptieren, dass die Pegasus-Tiere teils recht groß und fett für die Zeit sind, aber ich habe da ab dem 18. Jahrhundert keine Skrupel, die einzusetzen. (Ja, die rosa Schweine müsste ich neu bemalen, aber die habe ich ja nur bemalt, weil ich die Wildschweine bemalt habe und es ein Abwasch war.) Was leider fehlt, sind Gänse und Enten sowie ledige Pferde. Aber ...

Gespeichert
Gruß

Riothamus

D.J.

  • Bauer
  • ****
  • Beiträge: 890
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #514 am: 13. Januar 2021 - 15:27:55 »

Wegen den Tieren schaue ich später nochmal. Die sind ganz oben auf der Liste, aber vorerst möchte ich keine weitere Baustelle eröffnen, denn es fehlen nur noch ein paar Details, dann ist das Gehöft für Skirmisher in 1:72 fast fertig. Es fehlt noch eine Mauer und ein Torhäuschen.
Dann kommt eine Mühle, die ich sowohl für Skirmisher als auch für größere Spiele nutzen möchte, aber es kann sein, dass ich da auch zwei benötige, eine für Skirmisher, angepasst auf meine Minis, eine in 15mm Maßstab.
Zu diesem Maßstab (15mm) hat mir meine Frau noch zwei Häuser aus Bastelmasse geformt, die zusammen mit dem Airfix-LHS für größere Spiele gedacht sind, in denen die Gebäude stark verkleinert wichtige Geländemerkmale darstellen sollen. Da muss ich noch Details etc. anbringen, dann sind die auch einsatzbereit.

Stellprobe auf dem Basteltisch











Ich weiß noch nicht, ob ich zuerst meine Franzosen auf Mannstärke bringe oder mich um die Restaurierung meines LHS-Gehöfters kümmere. Da hatte ich mit Farben experimentiert. Das Ergebnis gefällt mir aber nicht so dolle und ich möchte den Hof zudem auf eine neue Base setzen. Eventuell kommt auch noch ein Bausatz Airfix-LHS, mit dem ich dann ... später :D
Man(n) sollte sein Pulver ja nicht zu früh verschießen  :P
Der Thread bleibt auf alle Fälle noch eine ganze Weile lebendig, denn wie gesagt, da sind noch einige Baustellen in Arbeit und spielen will ich ja auch mal  ;)

Gespeichert
Wer Kölsch trinkt, verliert die Kontrolle über sein Leben

Maréchal Davout

  • Edelmann
  • ****
  • Beiträge: 3.640
    • 0
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #515 am: 13. Januar 2021 - 15:34:15 »

Mann, wie das voran geht! Die Häuser sind in enorm kurzer Zeit richtig schön geworden mit den Fensterrahmen usw., wellt sich bei dem rechten Gebäude das Dach hoch?

Gespeichert

D.J.

  • Bauer
  • ****
  • Beiträge: 890
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #516 am: 13. Januar 2021 - 15:46:24 »

Danke dir :)
Ja, das Dach wellt sich etwas stärker als gewünscht. Ich wollte den Stall leicht vernachlässigt darstellen und habe  bewusst auf Streben gegen das Verziehen verzichtet. Das muss ich mal beobachten, ob das nicht zu stark verzieht.

Die Bauzeit für Schuppen, Stall und Hauptgebäude war zusammen bisher gar nicht so lang, wie ich selber feststellen muss. Pro Haus ohne Trockenzeiten und reine Basteleien ca. 2 bis 2,5 Stunden.

Gespeichert
Wer Kölsch trinkt, verliert die Kontrolle über sein Leben

Sens/)

  • Schuster
  • ***
  • Beiträge: 303
  • Totengräber forever!
    • 0
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #517 am: 13. Januar 2021 - 15:52:28 »

Sehr gelungen, auch der Zeitansatz.
„Beeindruckend, höchst beeindruckend.“ 8)
Gespeichert

D.J.

  • Bauer
  • ****
  • Beiträge: 890
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #518 am: 13. Januar 2021 - 16:09:00 »

Ich danke dir, oh Ming der Allmächtige, Unterdrücker des Universums ;D
Das mit der Zeit ist Übungssache ;)
Ich habe als Bretonenvampir zu Warhammerzeiten ein kleines Dorf gebaut. Die Tricks, die ich da gelernt habe, helfen heute enorm :)
Gespeichert
Wer Kölsch trinkt, verliert die Kontrolle über sein Leben

Riothamus

  • Edelmann
  • ****
  • Beiträge: 4.860
    • 0
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #519 am: 13. Januar 2021 - 17:19:01 »

Und auch ich bin begeistert.

Wegen der Tiere kannst du ja auch mal bei 3D-Druck-Dienstleistern schauen. Da ist vielleicht eher historisch vollkommen korrektes Schwein zu bekommen.
Gespeichert
Gruß

Riothamus

Maréchal Davout

  • Edelmann
  • ****
  • Beiträge: 3.640
    • 0
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #520 am: 13. Januar 2021 - 17:29:56 »


Danke dir :) Ja, das Dach wellt sich etwas stärker als gewünscht. Ich wollte den Stall leicht vernachlässigt darstellen und habe  bewusst auf Streben gegen das Verziehen verzichtet. Das muss ich mal beobachten, ob das nicht zu stark verzieht.


Ich meine das Dach des im Foto rechten Scheunengebäudes und zwar die Seite des Daches, die von der Stellprobe abgewandt ist - da wölbt sich das Dach bestimmt 2-3cm weg von der Seitenwand des Hauses.

Frage zu den Voltigeuren: irgendwie sind viele fast nur blau - Gamaschen blau, Weste vorn komplett blau, Hände teilweise blau, Hinterkopf auch mal... Ist da schon die Farbe abgeblättert überall (bei den Bajonetten bin ich mir sicher, dass es abgerieben/blättert ist, aber eben nicht nur dort zu sehen) oder war das ein Akt von Speedpainting, wo vieles kaum bemalt wurde außer Kopf und Muskete (nach einer blauen Grundierung)?
Gespeichert

D.J.

  • Bauer
  • ****
  • Beiträge: 890
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #521 am: 14. Januar 2021 - 06:51:35 »

Ich meine das Dach des im Foto rechten Scheunengebäudes und zwar die Seite des Daches, die von der Stellprobe abgewandt ist - da wölbt sich das Dach bestimmt 2-3cm weg von der Seitenwand des Hauses.

Ja, ich weiß. Ich hatte vor, das Dach Richtung Mitte etwas einsacken zu lassen. Daher habe ich relativ dünne Pappe genutzt, ohne dabei Streben einzukleben, die dieses Verziehen durch die Feuchtigkeit des Holzleins verhindern.
Jetzt hat sich das Dach aber zum First hin verzogen, als von der Hauswand weg. Ich warte noch ein paar Tage ob es sich noch stärker verzieht (Heizungsluft) und entscheide dann, ob ich das Dach mit innen angebrachten Streben wieder zurückbiegen kann, oder ob ich doch ein neues aus dickerer Pappe basteln muss.

Frage zu den Voltigeuren: irgendwie sind viele fast nur blau - Gamaschen blau, Weste vorn komplett blau, Hände teilweise blau, Hinterkopf auch mal... Ist da schon die Farbe abgeblättert überall (bei den Bajonetten bin ich mir sicher, dass es abgerieben/blättert ist, aber eben nicht nur dort zu sehen) oder war das ein Akt von Speedpainting, wo vieles kaum bemalt wurde außer Kopf und Muskete (nach einer blauen Grundierung)?

Das sind die Modelle von Zvezda, die mir lange Zeit arge Prbleme mit der Farbhaftung bereiteten.
Und das tun sie jetzt auch wieder, da ich sie damals noch ohne mein Lieblingsschlangengift "Ochsengalle" grundiert und bemalt habe. Die Farbe löste sich also mehr und mehr ab und da sind in der TAt teilweise farblose Stellen zu sehen, also blanker Kunststoff. 
Entweder versuche ich die noch einmal zu retten, oder ich steige um auf HÄT-Modelle.
Ist aber noch nicht final entschieden.
Die Voltigeure habe ich für das Bild genutzt, weil ich die gerade griffbereit liegen hatte und für das Bild Plänkler brauchte :D
Gespeichert
Wer Kölsch trinkt, verliert die Kontrolle über sein Leben

Maréchal Davout

  • Edelmann
  • ****
  • Beiträge: 3.640
    • 0
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #522 am: 14. Januar 2021 - 09:30:35 »

Danke für die Antwort! Das mit den Voltigeuren tut mir wirklich leid für dich. Sowas hatte ich befürchtet. Vielleicht tatsächlich mit Bürste und Spüli ran und dann das Ganze nochmal von vorne mit Ochsengalle.
Wie funktioniert das mit der Ochsengalle? Ist das echte Gallenflüssigkeit von Ochsen? Mischt man die der Farbe bei oder zieht das vor oder nach dem Bemalen über die Mini.
Gespeichert

D.J.

  • Bauer
  • ****
  • Beiträge: 890
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #523 am: 14. Januar 2021 - 11:04:46 »

Die Voltigeure von Zvezda
Das kann passieren und gehört für mich irgendwie zum Hobby dazu :)
Ich hatte die Miniaturen damals mit Army Painter Grundierung behandelt, die wollte aber nicht halten. Also abgewaschen, GW-Spray drauf ... ging gerade eben so aber das Malen war im doppelten Sinne kein Spaß, weil ich noch dem Gedanken anhing, ich müsse unbedingt Golden Demon Niveau malen.
Trotz meiner bescheidenen Sehkraft was solche Größen betrifft. Dazu haftete die Farbe trotz Grundierung nur sehr widerwillig ...
Jetzt bin ich wieder da :)

Ochsengalle
Ochsengalle ist tatsächlich das, was der Name sagt: gereinigte Gallenflüssigkeit von Ochsen (kastrierten, männlichen Rindern).
Exkurs
Dazu muss ich mal dem gelernten Fleischer raushängen lassen und erklären, dass ein Ochse stärker Fett ansetzt, als ein männliches Rind mit Hoden. Das gibt dem Fleisch zusammen mit entsprechender, guter Ernährung im besten Fall eine feine Marmorierung mit dünnen "Fettadern", was den Geschmack und die Saftigkeit des Fleisches erhöht. Dadurch hat die Galle eines Ochsen natürlich ein wichtigere Funktion (Fettlöser) und ist entsprechend ergiebig.

Ochsengalle als Malmittel für Weichplastik
Als Malmittel ist es ein sogenanntes Netzmittel, das die Oberflächenspannung von Farben vermindert, sie gleichzeitig verdünnt und damit dafür sorgt, das sich die Pigmente als feiner und elastischer Film gleichmäßig über die Miniatur legen. Ich selber nutze sie auf der Palette direkt mit den Farben, vor allem beim Grundieren mit der Base-Farbe Corax White von GW, die ab Haus sehr "Trocken" bzw. dicht mit Pigmenten belegt ist.
Ich bevorzuge sie gegenüber den chemischen Keulen wie "Paint Thinner" etc, da ich sie ausschließlich mit einem Pinsel nutze (keine Airbrush), in den anderen Mitteln für das gleiche Geld im Grunde nur aufbereitetes, destilliertes Wasser mit Zusätzen drin ist und sich am Ende das Preis-Leistungsverhältnis für mich nicht rechnet.
Ein Fläschchen Osengalle mit 75 oder 100ml kostet ca. 6 - 8€ und hält bei mir jetzt seit etwa 2 Jahren und mindestens 200 Miniaturen, eher mehr, da die 1:72er ja weniger benötigen. Die Flache ist immer zu drei Viertel voll, während ein einmaliges Experiment mit "Medium Thinner" von Valejo (? Könnte auch GW gewesen sein) bei Weichplastik überhaupt nichts brachte und auch flott leer war.
Zum gleichen Preis ;) 

Kennegelernt habe ich Ochsengalle über den Blog des "1:72er-Papstes" Frank Becker.
Ihm, bzw. seinem Blog, habe ich es zu verdanken, dass ich endlich mit meinen heißgeliebten Figuren beim Malen wieder zurechtkomme und dort habe ich mir schon etliche Tricks abgeschaut und so manche vergnügliche Lesestunde verbracht. Nachdem ich einen ganzen Rutsch 28mm Miniaturen mit dem Mittel per Hand grundiert habe, weil meine Lungenflügel bei Spray auch im Freien gerne mal Beifall klatschen, bin ich damit dann auch wieder an meine 1:72er rangegangen und bisher absolut zufrieden :)
Der Blog ist absolut empfehlenswert!
Reinschauen ist Pflicht, finde ich!
https://tabletopdeutschland.com/2012/11/20/das-bemalen-von-weichplastikfiguren-teil-1-die-vorbereitung/

Okay, ich hoffe, ich habe jetzt keinen in's Koma getextet ;)
Ochsengalle ist wie gesagt mein bevorzugtes Schlangengift beim Bemalen ganz allgemein, egal welcher Maßstab. Meist mische ich drei oder vier Pinselladungen auf meine Palette (tunken, abstreifen, erneut tunken), bevor Farbe hinzukommt. Das ist aber auch von der Menge der benötigten Farbe abhängig. Manchmal brauche ich weniger, wenn ich auch nur ein paar Figuren bemale.
Für strenge Veganer ist das Mittel eher nichts, denke ich. Das ist nicht wertend gemeint (!) sondern einfach nur  ein Hinweis, da es sich bei Ochsengalle eben um ein tierisches Produkt handelt.
Ich weiß nicht, ob das dann so gut zusammenpasst?
Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.
Ansonsten wirklich mal bei Frank Becker reinschauen und sich durch seine Artikel zu Recherchen und Fachwissen einfangen lassen :)
Gespeichert
Wer Kölsch trinkt, verliert die Kontrolle über sein Leben

Maréchal Davout

  • Edelmann
  • ****
  • Beiträge: 3.640
    • 0
Re: Solohagel in 1:72 - Franzosen, Briten, Preußen
« Antwort #524 am: 14. Januar 2021 - 12:19:09 »

Danke für deine Erläuterungen! Franks super Website kenne ich natürlich, aber manches vergisst man auch wieder... Hast du seine bemalten Briten, Preußen und Franzosen in 1/72 gesehen? Toll!

Er schreibt ja auch über die verschiedenen Kunststoffsorten bei 1/72. Das ist auch ein wichtiger Punkt und die Zvezda-Voltigeure haben ein Weichplastik, wo besonders leicht Dinge von der glänzenden, glatten Oberfläche abperlen und später abplatzen.
Seine Beschreibung legt auch offen, wie sehr er sich davor hütet, die Minis beim Bemalen anzufassen. Meine GA-Bases, wo die ganze Einheit auf einer Base steht und komplett einfach durch Anfassen der Base bewegt werden kann, erleichtern da einiges, was Farberhalt angeht.
Gespeichert