Sweetwater Forum

Sweetwater Forum

  • 25. Januar 2020 - 21:16:29
  • Willkommen Gast
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Endlich wieder da!

Autor Thema: Mit dem Degen in der Faust - Mantel- und Degenfilme Alt und Neu  (Gelesen 4608 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Pappenheimer

  • Edelmann
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 3.663
    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
Re: Mit dem Degen in der Faust - Mantel- und Degenfilme Alt und Neu
« Antwort #90 am: 04. September 2019 - 21:48:29 »

Fanfan Der Husar mit Jean-Paul Belmondo
Und
RobRoy mit Liam Neeson sind ganz nett
"Fanfan der Husar" war aber mit GĂ©rard Philipe (52) bzw. mit Vincent PĂ©rez (2003).

"Rob Roy" passt wohl rein. MĂŒsste ich mir noch mal ansehen. Kann mich nur noch dran entsinnen, dass ich Tim Roth da weitaus cooler fand als Liam Neeson.
Gespeichert

Pappenheimer

  • Edelmann
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 3.663
    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
D'Artagnan et les trois mousquetaires 2005
« Antwort #91 am: 09. Dezember 2019 - 13:01:44 »

Ich bin nun auf Youtube einmal auf dieses eigenwillige Werk gestoßen, welches versuchte Fantasy und Dumas Roman irgendwie zu verbinden.

"D'Artagnan et les trois mousquetaires" Part 1
F, UK, Kan., CZ 2005
Regie: Pierre Aknine
Darsteller: Vincent Elbaz, Emmanuelle Béart, Tchéky Karyo, Heino Ferch, Stefania Rocca

Handlung: Der etwa 30-jĂ€hrige D'Artagnan trifft auf seinem Weg nach Paris die Hexe (?) Lady de Winter, die gerade mit Richelieu in einer Kutsche sitzt. In Paris begegnet er sofort den 3 Musketieren und zeichnet sich vor Treville als flotter Fechter aus. D'Artagnan wird von Aramis im Hause des eifersĂŒchtigen Monsieur Bonancieux untergebracht. Er kommt der AffĂ€re der Königin mit Buckingham auf die Schliche. Nachdem D'Artagnan zum Musketier berufen worden ist, muss er sich wegen der Halsbandgeschichte nach England begeben. Seine drei GefĂ€hrten werden aufgehalten und so muss er allein ĂŒber den Kanal rudern. Gerade rechtzeitig gelingt es das Collier zu ĂŒbergeben. Lady de Winter zĂŒrnt auf Rache, auch da sie weiß, dass D'Artagnan ihr Geheimnis kennt.

Die grobe Handlung erinnert an die Musketiere, wie man sie kennt. Aber im Detail hat der Film doch sehr wenig mit der Vorlage zu tun und viele bemerkten, dass sich Dumas wohl im Grabe umdrehen wĂŒrde. V.a. ist der Film keine Spur witzig. D'Artagnan ist kein unerfahrener Gascogner sondern mindestens so alt wie die anderen Musketiere und er muss sich auch nicht irgendwie bewĂ€hren um Musketier zu werden.
Geschmacklos fand ich allerdings dieser Mystery-Quatsch. Gerade weil im 17.Jh. ja Frauen als Hexen verbrannt wurden, empfand ich es als geschmacklos, dass Lady de Winter hier tatsÀchlich eine Hexe sein soll, die bspw. eine Wunde des Kardinals durch Handauflegen heilen kann etc..
Die KostĂŒme sind OK, auch wenn es auf die Dauer wenig plausibel scheint, dass die Protagonisten egal bei welchem Wetter mit offenen WĂ€msern rumrennen. Vollkommen ballaballa wird's aber, wenn D'Artagnan alleine in einem Ruderboot den Kanal ĂŒberquert. So what? Hochleistungsruderer? Vollidiot? Der Mann hat keine Zeit! HĂ€tten sie ihn nicht wenigstens einen Fischer bestechen lassen können? Mit nem Ruderboot - ein Festlandsfranzose! Wenn er die Strecke schaffen wĂŒrde, wie soll er dann den Weg in England finden? Hat D'Artagnan einen eingebauten Kompass?
Die Ladies sind freilich hĂŒbsch anzusehen. Diana Amft (als Constance) sagte mir bislang Garnichts.
Was wirklich schön ist, das sind die Landschaftsaufnahmen. FĂŒr eine TV-Produktion auch eine gute Kameraarbeit. Die Actionszenen sind ein wildes Herumgehaue, aber immerhin gescheit choreographiert.

Darsteller ****
Bilder ***
Story *
Fechtszenen **
Gespeichert

Pappenheimer

  • Edelmann
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 3.663
    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
"D'Artagnan et les trois mousquetaires" (2005) 2
« Antwort #92 am: 10. Dezember 2019 - 12:08:21 »

"D'Artagnan et les trois mousquetaires" Part 2
F, UK, Kan., CZ 2005
Regie: Pierre Aknine
Darsteller: Vincent Elbaz, Emmanuelle Béart, Tchéky Karyo, Heino Ferch, Stefania Rocca

Handlung: Es wird noch mehr gaga. Athos, der in einer Art Martial-Arts Kampf verhext von Lady de Winter irgendwie Schaden genommen hat, erzĂ€hlt auf dem Krankenbett, dass er mit Lady de Winter verheiratet war. Dann passieren noch abstruse Dinge. Die Königin verliert durch irgendeinen Zauber von Lady de Winter ihr Kind mit dem sie schwanger ist und Constance wird in ein Versteck gebracht. Dann erfahren die Musketiere davon, dass Buckingham ermordet werden soll. Porthos und D'Artagnan rudern deswegen diesmal zu zweit in einem Ruderboot nach England - huaha! Dort angekommen, treffen sie gerade rechtzeitig ein. Lady de Winter wird zwar von den MĂ€nnern des Dukes verhaftet, verwandelt sich dann aber irgendwie in Felton, ihren Bewacher. Die ĂŒbrigen Musketiere versuchen mit irgendeinem bescheuerten Ritual indem sie ein SchriftstĂŒck der Lady de Winter verbrennen ihre Macht zu brechen. Lady de Winters Anschlag missglĂŒckt und sie flieht nach Frankreich zurĂŒck. Dort ermordet sie Constance und wird von den vier Musketieren zum Tode verurteilt. Der Scharfrichter, den der Kardinal selbst schickt, soll sie richten.

Der Mystery-Quatsch ĂŒberwiegt nun und ist wirklich hirnrissig. Dadurch gibt's auch nur langweilige KĂ€mpfe, wenn ĂŒberhaupt welche und regelrecht miese Tricks. Die ganzen Ideen und die Settings wie der geheime Keller der Lady sind einfach nur lĂ€cherlich. Heino Ferch sieht einfach, wenn er betroffen wirken soll, schlichtweg deppert aus.
Insgesamt ein langweiliges Ende.

Darsteller ***
Bilder *
Story
Fechtszenen
Gespeichert

Pappenheimer

  • Edelmann
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 3.663
    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
Re: Mit dem Degen in der Faust - Mantel- und Degenfilme Alt und Neu
« Antwort #93 am: 22. Januar 2020 - 15:04:41 »

Habe eben gesehen, dass es ne Serie "De bende van Jan De Lichte" oder "Thieves of the Wood" auf YT gibt. Markant sind neben der durchweg dunklen Farben die komischen VollbÀrte an irgendwelchen Richtern. 1747 war das Jahr des Weihnachtsmanns?
Ich muss mal gucken, ob ich es schaffe, eine komplette Folge zu sehen. Schaut erstmal nach "Black Sails" gemixt mit "Pakt der Wölfe" oder so nen Kram aus. ;D
Gespeichert

Maréchal Davout

  • Edelmann
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 2.662
    • 0
Re: Mit dem Degen in der Faust - Mantel- und Degenfilme Alt und Neu
« Antwort #94 am: 22. Januar 2020 - 16:27:04 »

Wollt dich schon fragen, ob du die Serie kennst. An mancher Schmonzette alter Tage, wo ich historisch viel zu kritisieren hÀtte, kannst du doch noch viel
liebenswertes sehen. Bei Jan de Lichte habe ich die ersten sechs Folgen ausgehalten. Gepackt hat es mich aber bisher nicht.
Thematik ist erstmal interessant: Gesetzlose in den WĂ€ldern, die
vom korrupten
Stadtpatriziat verbannt wurden, Heimkehrer aus den schlesischen Kriegen wie Jan, der bei den Österreichern kĂ€mpfte. Ein neuer Polizeichef mit Anstand in der Stadt, der es nicht leicht haben wird...
VollbĂ€rte bei den Patriziern sind hier schon komisch. Ich frage mich auch, wie lange man noch BarockperĂŒcken getragen hat, als eigentlich schon anderes Mode war. Die hohen Herren werden denn auch sehr verkommen dargestellt, geben dadurch aber wahre Bösewichte ab. Ganz lustig finde ich, wie Ideen der AufklĂ€rung als rationalistische Legitimation fĂŒr unmenschliche PlĂ€ne und Machenschaften herangezogen werden. Vermute, du wirst es nicht mögen... ich guck nochmal weiter (immer beim Anmalen)...
Gespeichert

Pappenheimer

  • Edelmann
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 3.663
    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
Re: Mit dem Degen in der Faust - Mantel- und Degenfilme Alt und Neu
« Antwort #95 am: 22. Januar 2020 - 16:47:33 »

Bei Jan de Lichte habe ich die ersten sechs Folgen ausgehalten. Gepackt hat es mich aber bisher nicht.
Thematik ist erstmal interessant: Gesetzlose in den WĂ€ldern, die
vom korrupten
Stadtpatriziat verbannt wurden, Heimkehrer aus den schlesischen Kriegen wie Jan, der bei den Österreichern kĂ€mpfte. Ein neuer Polizeichef mit Anstand in der Stadt, der es nicht leicht haben wird...
VollbĂ€rte bei den Patriziern sind hier schon komisch. Ich frage mich auch, wie lange man noch BarockperĂŒcken getragen hat, als eigentlich schon anderes Mode war. Die hohen Herren werden denn auch sehr verkommen dargestellt, geben dadurch aber wahre Bösewichte ab. Ganz lustig finde ich, wie Ideen der AufklĂ€rung als rationalistische Legitimation fĂŒr unmenschliche PlĂ€ne und Machenschaften herangezogen werden. Vermute, du wirst es nicht mögen... ich guck nochmal weiter (immer beim Anmalen)...
Bei 1747 fiel mir natĂŒrlich v.a. Rocoux und Laffeldt ein. Die Niederlande waren damals sowas von im Eimer. Die Unzufriedenheit mit der Oligarchie fĂŒhrte zu ziemlich turbulenten Zeiten. Ich denke, da passt so eine Story prinzipiell gut rein.

Die PerĂŒcken der Richter/Ratsmitglieder wirken handwerklich ulkig. Recht aufwendige und fĂŒllige PerĂŒcken sind aber bei StaatsmĂ€nnern und Richtern noch bis in die 1770er zu sehen.
Anton von Maron, offenbar als Akademiemitglied: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Anton_von_Maron?uselang=de#/media/File:Anton_von_maron,_autoritratto,_1789.JPG
Beispiel der Republikanischen Regierung in Basedows Elementarwerk (1774): https://commons.wikimedia.org/wiki/Elementarwerk,_Kupfersammlung?uselang=de#/media/File:Chodowiecki_Basedow_Tafel_33_b.jpg
Beispiel der monarchischen Regierung (1774): https://commons.wikimedia.org/wiki/Elementarwerk,_Kupfersammlung?uselang=de#/media/File:Chodowiecki_Basedow_Tafel_33_c.jpg

Noch besser, die GegenĂŒberstellung vor Gericht bei Basedow:
Der Richter mit GelehrtenperĂŒcke, die Gerichtsschreiber (oder sowas) mit kleineren PerĂŒcken und der Angeklagte, der die Strafe bezahlt mit Peruque en bourse: https://commons.wikimedia.org/wiki/Elementarwerk,_Kupfersammlung?uselang=de#/media/File:Chodowiecki_Basedow_Tafel_34_a.jpg
Die einfacheren Leute tragen die Peruque courte - auf Deutsch "StutzperĂŒcke".

Ich denke, dass sich Richter und hohe StaatsmĂ€nner meistens einfach ein wĂŒrdiges Auftreten geben wollten. Mit den Allonge-PerĂŒcken unterm Sonnenkönig haben diese PerĂŒcken auch soviel gemein wie heutige KavalleriesĂ€bel (etwa bei der Garde Republicain in Frankreich) mit einem SĂ€bel des 18.Jh.. Die Funktion ist dieselbe und es gibt Ähnlichkeiten, aber die PerĂŒcke folgt auch der Mode und verĂ€ndert sich leicht. Es gibt da ein paar gute amerikanische BĂŒcher, die sich mit der Evolution der PerĂŒcken in der Zeit beschĂ€ftigt haben.
BĂ€rte sind halt ein No-Go, bzw. sie sehen hier halt einfach nur dĂ€mlich aus. Solche langen VollbĂ€rte gab es ja - versteht mich nicht falsch. Man erkennt sie auf zeitgenössischen GemĂ€lden beispielsweise an Einsiedlern oder Juden in Straßenszenen wie bei Bellottos Dresdenansichten.
Gespeichert

Maréchal Davout

  • Edelmann
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 2.662
    • 0
Re: Mit dem Degen in der Faust - Mantel- und Degenfilme Alt und Neu
« Antwort #96 am: 22. Januar 2020 - 19:08:21 »

Ha, jetzt wird es mal wieder herrlich differenziert - gefĂ€llt mir gut! Details kenne ich zu PerĂŒcken (noch) nicht! Nur kenne ich eben diese auftoupierten, hohen BarockperĂŒcken, die sehr offen und fluffig wirken im Vergleich zu den schmaleren PerĂŒcken in der 2. HĂ€lfte des 18. Jahrhunderts, die hinten auch ein SchwĂ€nzchen mit Schleife hatten.

Niederlande im Eimer: Ja, das ist ein schönes Setting fĂŒr Abenteuer, Ungerechtigkeit am Rande rechtsfreier RĂ€ume... Die Last durch französische Besatzung wird auch thematisiert.
Gespeichert

Pappenheimer

  • Edelmann
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 3.663
    • Wackershofen Anno Domini / Landleben 17.Jh.
Thieves in the wood
« Antwort #97 am: 24. Januar 2020 - 12:01:39 »

Ich habe jetzt mal in die erste Episode reingelinst.

"De Bende van Jan de Lichte" - Episode 1
BEL 2017
Regie: Robin Pront, Maarten Moerkeke
Darsteller: Matteo Simoni, Stef Aerts, Tom van Dyck, Charlotte Timmers

Handlung: Flandern ist 1747 von den Franzosen besetzt. Diese zwingen die Provinzverwaltung zu hohen Abgaben, verstehen sich aber privat mit ihnen und feiern Feten, wÀhrend das Land unter der Lust stöhnt.
Derweil wird Jan de Lichte eher zufĂ€llig durch StraßenrĂ€uber aus den HĂ€nden seiner HĂ€scher befreit. Er darf sich eigentlich in Aalst nicht blicken lassen. Dort begegnet er einer Wahrsagerin mit der in den Wald geht. Dort muss er sich gegenĂŒber den StraßenrĂ€ubern durchsetzen...
Derweil ist der neue Polizeichef de Baru in Aalst angekommen. Er sieht sich gleich zahlreichen Hindernissen gegenĂŒber, denn sein VorgĂ€nger hat furchtbar gehaust. Obendrein schließt ihn die High Society von ihrem Kreis aus.

Du hast schon recht, MarĂ©chal, dass das Setting eigentlich cool ist.  Der historische Hintergrund ist megaspannend und so Kriegszeiten sind ein guter Vorwand, der mĂ€chtige RĂ€uberbanden und Gesetzlosigkeit auf den Straßen erklĂ€rt. Auch der Konflikt zwischen Besatzern und Einheimischen ist doch sehr ergiebig. Sehr gut gefĂ€llt mir der Charakter von Baru und wie er versucht sich einen Überblickt zu verschaffen und seine Magd ausfragt.
Das Design erinnert schwer an "Turn" mit nem Mix aus modernen Looks und ein paar bemerkenswert gut recherchierten Facetten. Da ist z.B. dieser an Assassin's Creed erinnernde Mantel und auch diese Super-KĂ€mpfer-Bewaffnung von de Lichte und dann ne Wahrsagerin mit so ner Art Larp-Verkaufsstand auf dem Markt von Aalst  ;D . Aber dann im Hintergrund wieder richtig gut uniformierte Franzosen - wenngleich die Uniformen nach Gardes Francaises ausschauen. Die Logik bleibt natĂŒrlich allenthalben auf der Strecke. Als der de Lichte in die riesige Falle fĂ€llt, fragte ich mich: haben die RĂ€uber nen Bagger oder nix besseres zu tun als mitten im Wald ne Falle anzulegen? Wie wahrscheinlich ist das denn dass da jemand zufĂ€llig reinfĂ€llt. Auuua! Dann dieser Mystery-Quatsch - naja, muss wohl dazu gehören. Witch-Hunter lĂ€sst grĂŒĂŸen.

Ich werde mir wohl wie bei "Turn", "Harlots" und der "Versailles"-Serie ein paar Folgen reindrehen bis es mir zu langweilig wird.
Gespeichert

Darkfire

  • BĂŒrger
  • ****
  • BeitrĂ€ge: 1.004
    • 0
Re: "D'Artagnan et les trois mousquetaires" (2005) 2
« Antwort #98 am: Heute um 07:52:32 »

dass er mit Lady de Winter verheiratet war.

...das muss wohl passen, es kam bei Richard Lesters Musketiere auch vor.
Gespeichert
Projekte 2018:
FIW 28 mm: England 20%, Frankreich: 10%, Indians: 2%
Napoleon 1805 28 mm:Österreich Ari 70% Infanterie 10% Kavellerie 0%                               
KurfĂŒrstlich bayerische Armee bei HöchstĂ€dt: Ari  fertig, Lebgrenadiere 50%
Dead ManŽs Hand: Die Bösen 10%, Die Guten 0%